(openPR) Der neu lancierte «Putzfraukalender» soll das Ansehen eines unterschätzten Berufs heben und sozial benachteiligten Menschen helfen, die darin ihr Auskommen finden.
Polieren, Saugen, Bügeln, Entsorgen, die Liste der Aufgaben einer Putzfrau ist lang und wird immer länger. Der Putzfraukalender 2011 zeigt die vielfältigen Tätigkeiten dieses Berufes und der Menschen dahinter auf ehrlichen Bildern und will damit auch mögliche Nöte von Putzfrauen lindern. Denn der Erlös aus dem Kalenderverkauf fliesst in einen Fonds, der bei finanziellen Engpässen Abhilfe schaffen soll oder in die Ausbildung investiert werden kann. «Oft kann man schon mit kleinen Beträgen grosses bewirken», wissen die Initianten zu bemerken, welche den Kalender mitinitiiert haben und aus der Reinigungsbranche kommen. Unter den vielen ihrer Angestellten – fast ausschliesslich Frauen - hat es viele alleinerziehende Mütter, die unter den finanziellen Konsequenzen einer Trennung leiden. In ihrer Not wandten sie sich oft an die Initianten. Mit kleinen Beiträgen oder einem Lohnvorschuss liess sich ein Engpass meist unkompliziert und rasch überbrücken. Diese Erfahrung bewog die Herren Perdrizat, Faesch und Varga im Oktober 2010 (alles befreundete Unternehmer aus Bern, Zürich und Basel) einen Verein zur Förderung der Putzfrau ins Leben zu rufen. «Der Kalender ist eine erste Initiative, um den Status des Berufes zu heben», erklären sie. Putzen hat es nämlich in sich und ist keineswegs eine leichte Aufgabe. Eine Vielzahl von Oberflächen, die materialgerecht geputzt werden müssen und der richtige Umgang mit Reinigungsmitteln, Maschinen, machen den Job nicht nur körperlich zu einer herausfordernden Aufgabe. «Eine Putzfrau ist Chemikerin, Ingenieurin, Psychiaterin, Spitzensportlerin und Unternehmerin in einem», sagen die drei Initianten. Wie soll man heute die „Putzfrau“ nennen? Man soll für sich selber aus dem heute vielfältigen Repertoire „Putzfrau, Putzfee, Reinigungsmitarbeiterin, Putztüfeli, Putzfachkraft etc.“, nehmen was man will. Schlussendlich geht es immer um eines – ums putzen und sauber machen.
Der Putzfraukalender 2011 ist jetzt für 15 Franken im Internet erhältlich. Über die Website www.putzfraukalender.ch kann man auch dem Verein zur Förderung der Putzfrau beitreten. Dieser steht allen natürlichen und juristischen Personen offen.









