(openPR) Ende der Insolvenz noch in diesem Jahr geplant - Börsengang in 2011.
Der deutsche Unterwäschehersteller Schiesser will im nächsten Jahr an die Börse gehen. Den Gläubigern des derzeit noch im Insolvenzverfahren befindlichen Unternehmens soll dann eine beträchtliche Quote präsentiert werden.
Schiesser\'s Insolvenzverwalter Volker Grub bekam dafür nun vom Gläubigerausschuss grünes Licht, wie er jüngst mitteilte. Zunächst solle das Insolvenzverfahren beendet werden, wozu beim Amtsgericht Konstanz ein Insolvenzplan eingereicht wurde. Darin erklären sich die Gläubiger einverstanden, ihre Forderungen bis zum Börsengang zu stunden. Im Dezember solle eine Gläubigerversammlung darüber entscheiden und danach könne das Insolvenzerfahren offiziell beendet werden.
„Die Gläubiger können eine beträchtliche Quote erwarten. Ihre Forderungen werden auch durch die gute Geschäftsentwicklung in einem höheren Maße erfüllt werden können, als dies noch vor einem Jahr überhaupt denkbar war\". Erklärte Insolvenzverwalter Volker Grub, und führte weiter aus: „Das Unternehmen kommt gestärkt aus der Insolvenz und wird durch den Börsengang mit genügend Finanzkraft ausgestattet sein“.
Das Ende der Insolvenz ist dabei auch eine wichtige Voraussetzung für die Verhandlungen mit dem Modedesigner Wolfgang Joop. Birgit Soellner von MSL Financial sagte, dass die Verträge mit Joop noch nicht ausgehandelt seien. „Joop ist als Berater dabei“, bestätigte sie. Auch habe er Interesse signalisiert, sich als Aktionär am Unternehmen zu beteiligen.
Den Börsengang in den Prime Standard der Frankfurter Börse werden die Equinet Bank und die BHF-Bank begleiten. Ein konkreter Zeitplan steht bislang noch nicht fest.






