(openPR) Nach dem 3. Internationalen Wilhelmsburger Hernienkongress für Ärzte: Neue und schonende Operationsverfahren jetzt als Information für Betroffene und interessierte Laien.
Erste Warnsignale treten oft beim Heben schwerer Lasten auf. Die Bauchwand wölbt sich und die Betroffenen verspüren einen leichtes Stechen. Jetzt heißt es, aufmerksam zu sein! Denn spätestens, wenn die krankhafte Lücke größer wird und die Gefahr besteht, dass innere Organe nach außen gleiten und eingeklemmt werden, sollte operiert werden.
Mit ihren modernen und schonenden Verfahren bei Bauchwand-, Leisten- und Narbenbrüchen haben die Ärzte des Wilhelmsburger Krankenhauses Groß-Sand erst vor wenigen Wochen beim 3. Internationalen Wilhelmsburger Hernienkongress die Fachwelt auf sich aufmerksam gemacht. Jetzt soll dieses Wissen und die große praktische Erfahrung auch Betroffenen und interessierten Laien anschaulich präsentiert werden.
Zeit: Mittwoch, 24. November, 17:30 – 19:30 Uhr
Ort: Cafeteria im Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand, Groß-Sand 3, Hamburg-Wilhelmsburg*
* Zu erreichen mit dem Metrobus 13 oder mit dem Bus der Linie 156 von der S-Bahn-Station Wilhelmsburg. Kostenfreie Parkplätze gibt es in der Bonifatiusstraße.
Es werden Fragen geklärt wie: Welche Diagnostik ist erforderlich? Wann muss operiert werden? Welche operativen Möglichkeiten gibt es? Wie kann man sich auf eine Operation vorbereiten? Welche Nachbehandlung ist notwendig? Dabei beantworten Ärzte des Hernienzentrums im Wilhelmsburger Krankenhauses Groß-Sand und ein Facharzt aus dem Stadtteil auch persönliche Fragen.
In Deutschland werden jährlich fast 100.000 Bauchwandbrüche und 275.000 Leistenbrüche versorgt. Gerade mit seinen schonenden endoskopischen Verfahren in der Bauchwand findet die Wilhelmsburger Klinik international Beachtung. Wo heute oft noch offen und mit großen Schnitten operiert wird, führen die Wilhelmsburger Chirurgen die Kunststoffnetze zum Verschließen eines Bruchs teilweise schon über einen einzigen, winzigen Zugang ein und platzieren sie in der Bauchwand außerhalb der Bauchhöhle. Ein Verfahren, bei dem die inneren Organe gut abgeschottet bleiben und die Patienten weit weniger von Wundheilungsstörungen, Schmerzen und Verwachsungen betroffen sind. So können mit der in Wilhelmsburg europaweit zum ersten Mal durchgeführten sogenannten endoskopischen Komponentenseparation Wundentzündungen bei sehr großen Brüchen von 30 auf unter 5 Prozent gedrückt werden.
Der Besuch des Informationsabends ist kostenfrei. Weitere Informationen bei: Dr. med. Wolfgang Reinpold, Telefon 040.75 20 52 25













