(openPR) Hausen, 5. November 2010 – Katzenschwemme – kein Ende in Sicht!
Andrea Mittermeir hat sich im Sommer 2007 ihren Wunsch nach Selbständigkeit erfüllt und in Hausen bei Geltendorf eine Katzenpension eröffnet. Während die Katzenbesitzer auf Reisen oder Kur sind, kümmert sie sich um die vierbeinigen Lieblinge. Ihr Traum war auch herrenlosen Tieren zu helfen. „Mein Traum zu helfen hat sich in einen Alptraum verwandelt“ so die Katzenfreundin. Sie nimmt verwaiste Babies auf, kastriert herrenlose Katzen, um die unkontrollierte Vermehrung einzudämmen. Ein Ende des Elends scheint in weiter Ferne zu sein und so ist das „Nein, ich habe keinen Platz mehr“ ein notwendiges Übel geworden, das ihr sehr schwer fällt. Fast täglich kommen Meldungen von Tieren, die ihr Zuhause aus Zeitmangel oder wegen Allergie verlieren, ganz zu schweigen von den unzähligen Katzen, die unversorgt draußen rumlaufen und auf Aufnahme warten. Dabei ist Andrea Mittermeir nur eine von vielen. Ganz abgesehen von den offiziellen Stellen wie die Tierheime, die ebenfalls Aufnahmestopps verhängen müssen.
Viel zu viele sehen weg, wenn Katzenbabies krank rumliegen, vor sich hinsiechen oder gar getötet werden. Denn es war immer schon so. „Das alles muß nicht sein, wenn die Katzen kastriert wären“ so die Katzenfreundin. Die Kastration ist ein routinemäßiger Eingriff, der dem Tier nur Vorteile bringt: Weniger tödliche Krankheiten, die durch den Deckakt oder Kämpfe übertragen werden, Tiere, die rumdum gesünder sind. Argumente wie kastrierte Katzen würden weniger Mäuse fangen oder eine Kätzin muß einmal geworfen haben sind längst überholt. Männer neigen beim Thema Kastrieren zu Berührungsängsten. „Unbegründet. Wir bringen auch wirklich nur die Kater und Kätzinnen zum Kastrieren“ lächelt Andrea Mittermeir.
Ein Netzwerk will sie aufbauen, damit es pro Ort ein bis zwei Zuständige gibt, die sich vor Ort um die Kastrationen kümmern.
Details per Tel: 08193-939 001 oder ![]()













