(openPR) Über Klimaschutz in Betrieben und integrierte Konzepte wird viel geredet – die Willicher Firma W. Kolb Fertigungstechnik holte sich Experten für das Thema und freut sich über den Erfolg.
Im Ergebnis hat das Projekt Betriebskosten gesenkt und dazu beigetragen, die Firma besser durch die vergangene Krise zu bringen und Entlassungen zu vermeiden – bilanziert Udo Speck, einer der Geschäftsführer der W. Kolb Fertigungstechnik in Willich ein mehrstufiges Beratungsprojekt, das sein Unternehmen mit Ralf Cormaux, Peter Nieskens und Harri Schulte vom Willicher DVAG-Büro Holterhöfe durchgeführt hat. „Außerdem sind die Mitarbeiter heute in ihrer Altersvorsorge besser abgesichert als zuvor“, freut er sich.
Die branchenunabhängigen Finanzberater haben über das von ihnen entwickelte „Cafeteria-Modell“ den Kolb-Mitarbeitern u.a. die Möglichkeit vorgestellt eine betriebliche Altersvorsorge deutlich vorteilhafter für alle zu gestalten: Die Firma zahlt den Beitrag von der Bruttolohnsumme vor Steuern und Sozialabgaben auf den jeweiligen Vertrag des Arbeitnehmers. Dadurch spart der Arbeitnehmer Steuern und der Arbeitgeber einen Teil seiner Lohnnebenkosten. „Diese Ersparnis haben wir dann zu einem Teil on top in den Vertrag des Mitarbeiters eingezahlt“, so Speck. Auslöser des Projektes waren Sorgen der Kolb-Geschäftsführer - „wir hatten aus Gesprächen gemerkt, dass viele Mitarbeiter nicht genug abgesichert sind“, so Speck – und seine Bekanntschaft zu Cormaux, durch die er das Cafeteria-Modell kennen gelernt hatte. Zum Spektrum gehörten auch Möglichkeiten für firmenunterstützte Kindergartenbeiträge oder Gesundheitsförderung, aber „die Altersvorsorge war das beliebteste Thema“, berichtet Cormaux.
Im Zuge des mehrjährigen Projektes kam ein weiteres Thema auf: Energieeinsparungen. Hier half Cormaux’s Büropartner Peter Nieskens, gleichzeitig Ingenieur und Berater für Energiesparförderungen bei der KfW. Er machte mit Belegschaft und Unternehmensführung erst eine Initial- und dann eine Detailberatung zu verschiedenen Umweltthemen. Ein eklatantes Ergebnis kam aus der genauen Betrachtung der Druckluftanlage: Sie lief bislang auf 10 Bar – mit entsprechendem Energiebedarf und Verlusten durch Undichtigkeiten. Wie sich herausstellte, reichten 6,5 Bar für den Betrieb aber vollkommen aus: „Wir haben die Anlage für 7000 Euro umgerüstet und im ersten Jahr 5000 Euro Betriebskosten gespart. Schon im zweiten Jahr wirft die Investition Gewinn ab“, so Speck. Eine bessere Isolierung der Rohre kostete 3200 Euro, bringt aber eine jährliche Ersparnis von 1850 Euro. Weitere Themen sind u.a. ein Blockheizkraftwerk, eine Lichtsteuerung und eine bessere Wärmeausnutzung über Ventilatoren.
Diese Energiesparberatung wird von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) gefördert: Für die Initialberatung investierte Kolb 320 Euro, die KfW zahlte 1280 Euro – den Maximalbetrag. Bei der Detailberatung werden noch 60 Prozent gefördert. Mit dem Ergebnis ist Speck sehr zufrieden und meint: „Diese Programme werden noch zuwenig von den Unternehmern genutzt. Ich kannte sie ja früher auch nicht genau und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“











