(openPR) 1.000 Kästen für 1.000 Jahre:
Sonderedition anlässlich des Jubiläumsjahres ab sofort in Hildesheim erhältlich
Hildesheim. Anlässlich des 1.000 Jubiläums der Unesco-Welterbekirche St. Michaelis erwacht in Hildesheim ein Spielzeugklassiker zu neuem Leben. Erstmals nach rund 55 Jahren trägt ein nostalgischer Anker-Steinbaukasten wieder einen Ortsnamen und bildet zudem ein reales, historisches Bauwerk ab. Die Idee zu dem Baukasten ist an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) entstanden. Der Michaelis-Baukasten ist für 49,90 Euro in der tourist-information erhältlich und stellt ein ganz besonderes Souvenir aus Hildesheim dar, das in dieser Form keine andere Stadt aufweisen kann.
Der Gedanke, ein Modell der Michaeliskirche aus Ankersteinen nachzubauen, kam im November vergangenen Jahres am Institut für Baudenkmalpflege der HAWK auf, als der Entwickler des Baukastens, Dipl.-Ing. (FH) Robert Lindner, Praxisbetreuer an der Fakultät Erhaltung von Kulturgut, gemeinsam mit Studierenden und Professoren an dem Projekt „Bauhütte-Schauhütte“, einem Beitrag zum Jubiläumsjahr, arbeitete. In diesem Zuge entwarf eine Arbeitsgruppe einen Prototyp des jetzt vorliegenden Michaelis-Baukastens, um fachlich Interessierten ebenso wie Kindern den Zugang zur klaren, mathematischen Struktur und den geometrischen Grundelementen von St. Michaelis zu erleichtern und um einer breiten Öffentlichkeit die grundlegenden Fertigkeiten im Bereich des Formens und Gestaltens zu veranschaulichen.
Der Hersteller der Ankersteine, die Anker Steinbaukasten GmbH aus Rudolstadt, Thüringen, zeigte sich von dem Entwurf der HAWK-Studierenden so angetan, dass sie beschloss, den Michaelis-Baukasten als Sonderedition zum 1.000 Jubiläum der Grundsteinlegung der Kirche in einer limitierten Auflage von 1.000 Stück zu fertigen. Mit dem Baukasten führt die Firma unter dem Namen „Tour“ eine neue Produktlinie zu den bekannten Baukastensätzen vor, die vollständig in das seit 130 Jahren bestehende Anker-System integrierbar ist.
Bei der Konzeption des Michaelis-Baukastens war Robert Lindner neben dem Aspekt des gestalterischen Spielens auch die Vermittlung bauhistorischer und geschichtlicher Hintergründe wichtig. Zu diesem Zweck entstand ein 20-seitiges, vierfarbiges Begleitheft, das Informationen zur Geschichte, zur Bauweise, zu den architektonischen Besonderheiten des Höhepunkts der ottonischen Baukunst sowie Zeichnungen und Bilder von St. Michaelis enthält. Zudem enthält der quadratische Aufbewahrungskasten eine Aufbau- und Einpackanleitung.
Eigens für den Michaelis-Baukasten entwickelte Robert Lindner drei neue Ankersteine, die für die Darstellung wesentlicher Kirchenbereiche, wie beispielsweise der Krypta, unverzichtbar waren und somit erstmals in die Fertigung gingen. Mithilfe des Baukastens kann St. Michaelis aus insgesamt 74 Steinen in ihren grundlegenden Proportionen nachgebaut werden.
Der Anker-Steinbaukasten „Basilika St. Michael zu Hildesheim“ ist zusammen mit weiteren Informationen unter www.ankerstein-michaelis.de abrufbar.











