(openPR) CaravaningReisen.de gibt Praxistipps zum Überwintern
Idstein, 3. November 2010: Die Mehrheit der Camping- und Caravaning-Urlauber verzichtet in der kalten Jahreszeit darauf, ihr Freizeitfahrzeug zu nutzen. Wer Wohnwagen und Wohnmobil gut geschützt über den Winter bringen möchte, sollte einige wichtige Details beachten. In der Rubrik Praxistipps des Online-Magazins CaravaningReisen.de finden Besucher eine detaillierte Anleitung.
Da ist zunächst das Thema Steuer: Wer genau weiß, dass er von November bis März nicht mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil unterwegs ist, kann Geld sparen, indem er ein Saisonkennzeichen anschafft. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Termin der TÜV-Untersuchung und der Gasprüfung nicht in den Zeitraum der Abmeldung fällt. Als nächstes muss das abgemeldete Freizeitfahrzeug auf Privatgrund untergebracht werden, denn abgemeldete Fahrzeuge dürfen nicht auf der Straße oder auf öffentlichen Parkplätzen stehen. Je witterungsgeschützter die Unterbringung ist, desto besser für den Wohnwagen oder das Wohnmobil. Ein hoher Carport hilft da schon weiter. Wer dafür keinen Platz auf dem eigenen Grundstück hat, kann bei einem Bauern in der Nähe nachfragen. Oft vermieten Landwirte einen Teil ihrer Scheunen zum Überwintern von Wohnwagen und Wohnmobilen.
Vor der Unterbringung steht jedoch noch etwas Arbeit an: Es beginnt mit der Technik: Der Frischwassertank wird gereinigt, desinfiziert und geleert. Alle Wasserhähne und Ablassventile bleiben den Winter über geöffnet. Alle Gashähne werden geschlossen, die Gasschläuche und der Druckminderer werden von den Flaschen abgeschraubt. Es folgt die Außenreinigung mit dem Hochdruckreiniger. Dichtungen an Fenstern und Türen werden mit Talkum oder Glycerin eingerieben. Jetzt noch die Blechteile wachsen, Kurbelstützen fetten und die Reifen auf den maximalen empfohlenen Druck pumpen. Zur Entlastung der Reifen werden Wohnwagen und Wohnmobil auf die Kurbelstützen gestellt. Nun folgt der Innenraum: Er wird einmal komplett durchgesaugt - einschließlich der Polster - und danach feucht gewischt. Alle Möbelklappen und die Kühlschranktür bleiben den Winter über geöffnet, damit die Luft besser zirkulieren kann. Das Freizeitfahrzeug sollte im Winter regelmäßig gelüftet werden, allerdings nur bei trockenem Wetter. Jetzt bleibt nur noch der Ausbau der Bordbatterie und deren Einlagerung in einem trockenen Raum. Wer alle diese Punkte befolgt, wird seinen Wohnwagen oder sein Wohnmobil im Frühjahr gut erhalten und einsatzbereit vorfinden.
Eine detaillierte Auflistung aller Arbeitsschritte ist unter www.CaravaningReisen.de in der Rubrik Praxistipps zu finden.










