(openPR) Wien, 1. November 2010: Gestern Abend ist um 22:30 Uhr im Kursalon die European Poker Tour (EPT) Wien zuende gegangen. Am Ende hatte ein Münchener die besten Karten in der Hand: Michael Eiler konnte sich einem packenden Duell gegen den aus Tschechien stammenden Martin Hruby durchsetzen und damit neben dem prestigeträchtigen Titel auch ein Preisgeld in Höhe von 700.000 Euro mit nach Hause nehmen. Damit ist der 20-Jährige der sechste Deutsche in der mittlerweile siebenjährigen EPT-Geschichte, der einen der begehrten Titel nach Deutschland holt. Zuletzt gelang dies Sandra Naujoks, die 2009 die EPT Dortmund gewann. Aber auch der Zweitplatzierte Hruby hat Grund zur Freude: Das Mitglied des renommierten Teams PokerStars Pro, erhielt für seine Leistung 470.000 Euro. Dritter wurde der rieche Konstantinos Nanos, der sich über ein Preisgeld in Höhe von 265.000 freuen durfte. Auf Rang 26 beendete Lokalmatador Franz Markus Popetsching als bester Österreicher das Turnier und erhielt dafür noch 13.500 Euro. Insgesamt kamen 80 Spieler in die Geldränge. Eine Auflistung sämtlicher Platzierungen gibt es unter http://www.pokerstarsblog.de.
EPT Wien ist das größte Pokerturnier Österreichs
Insgesamt 587 Spieler aus 46 Nationen gingen bei der in Zusammenarbeit mit dem Concord Card Casino durchgeführten EPT Wien an den Start und sorgten damit für einen Gesamtpreispool in Höhe von 2.935.000 Euro. Damit ist das Turnier der größte Pokerevent in der Geschichte Österreichs, das auch zahlreiche weltklasse Spieler in den Wiener Kursalon lockte – unter ihnen auch der kanadische Pokerprofi Daniel Negreanu, der als Mitglied des Teams PokerStars Pro als einer der besten Spieler der Welt gehandelt wird. Ebenso wie Hruby wurde auch Negreanu, der in Las Vegas lebt, seiner Favoritenrolle gerecht: Der Kanadier schaffte es sogar mit den meisten Chips an den Finaltisch. Am Ende sprang ein hervorragender 4. Platz heraus, für den er 175.00 Euro bekam.
Boris Becker überzeugt mit starkem Auftritt
Ebenfalls stark spielte der dreimalige Wimbledon-Champion Boris Becker im Kursalon auf. Die Tennis-Ikone überzeugte durch ein überlegtes Spiel, erreichte souverän den zweiten Turniertag und musste sich erst auf Rang 97 – also nur 17 Plätze vor den Geldrängen – geschlagen geben. Angesichts des sehr starken Teilnehmerfeldes, das sich aus absoluten Elite-Spielern zusammensetzte, ist das eine durchaus überzeugende Leistung. Becker gelang es, rund 490 Spieler und damit etwa ein Drittel der Konkurrenz hinter sich zu lassen. Informationen zu Beckers Turnierhistorie gibt es auf www.pokerstars.de/team-pokerstars/boris-becker/
Nächster EPT Stopp in Spanien
Bereits in knapp drei Wochen geht die EPT in die nächste Runde. Vom 22. bis zum 27. November 2010 gastiert die finanzstärkste Pokerturnierserie außerhalb der USA in Barcelona. Um die 1.000 Pokerprofis werden dann in der spanischen Metropole erwartet. Alle Turnierstopps sowie zahlreiche Hintergrundinformationen gibt es auf www.ept.com/de.
Die Höhepunkte der EPT Wien gibt es zudem noch einmal auf www.pokerstarsblog.de sowie auf www.pokerstars.tv nachzulesen bzw. anzuschauen.











