(openPR) Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe wehrte 1762 als Oberbefehlshaber der verbündeten britischen und portugiesischen Truppen im so genannten „Fantastischen Krieg“ (Guerra Fantástica) einen spanischen Invasionsversuch ab und bewahrte damit die portugiesische Unabhängigkeit.
Er gründete eine Kriegs- und Artillerieschule und reformierte das portugiesische Heer. Graf Wilhelm hatte den Grundsatz das Militärwesen in ausschließliche Verteidigung umzubauen und damit ein Mittel fortschreitender Humanisierung des staatlichen Daseins zu erhalten.
Nach Vorbild der Festung Wilhelmstein bei Hannover ließ er im Stile des französischen Baumeisters Vauban das Fort de Nossa Senhora da Graça bei Elvas anlegen, das der König ihm zu Ehren „Fort de Lippe“ nannte. Das Fort Nossa Senhora da Graça, offiziell bekannt als das Fort des Grafen zu Schaumburg-Lippe im Gebirge Alentejo, liegt ungefähr eine Meile nördlich von Elvas in Portugal.
Auf der Spitze des Berges Monte da Graça erhebt sich die Verteidigungsanlage, die ergänzend zum Fort Elvas gehörte. Im 17. Jahrhundert wurde diese wichtige strategische Position am Monte da Graça im Kontext des Restaurationskrieges von spanischen Truppen belagert.
Das Fort überstand die spanischen Truppen im sogenannten „Orangenkrieg“ (1801) und wurde später im Zusammenhang mit dem spanischen Unabhängigkeitkrieg bombardiert (1811), da es sich für die Truppen als zu schwierig gestaltete das Fort einzunehmen.
Nun wird die Festung zum Namens-Paten einer traditionsreichen Uhrenlinie des Nachfahren York Prinz zu Schaumburg-Lippe, bei der jede Uhr ihre eigene Geschichte hat. Die komplette Story steht in einem exklusiven Buch, das mit der ersten York Uhr Fort de Lippe ausgeliefert wird.
Journalisten können mit dem herunterladbaren Antwortbogen eine PDF-Vorabversion des 32seitigen Buches zur Fort de Lippe anfordern unter:
http://www.katterwe.info/1010_rueckfax_york.pdf













