(openPR) Das Internet der Hersteller
Früher war es oftmals so, dass sich Hersteller vor dem Internet fürchteten wie der Teufel vor dem Weihwasser. Man sah die Gefährdung der Marke und den rapiden Preisverfall. Doch heute beginnen immer mehr Hersteller und Großhändler das Internet als Direkt-Vertriebskanal zu Begreifen. Das Internet der kleinen Händler wird zum Internet der Marken, Importeure und Direktvermarkter.
Diesen Trend sieht seit einigen Jahren auch Rico Fischer, Betreiber eines Schlauchboot-Shops. Man kann mit dem hundertsten Angebot für dem gleichen Markenartikel keine Margen mehr erzielen, so Fischer. So spezialisierte er sich bei seinen Schlauchbooten von Anfang an auf dem Direkt-Import und vertreibt seine Schlauchboote unter der Eigenmarke "prowake".
Tatsächlich bewegen sich die Händlermargen im Web derzeit bei vielen Produktgruppen deutlich unter 10%. Doch Vertriebskanäle wie eBay oder Amazon scheiden unter diesem Gesichtspunkt praktisch schon aus, da die Provisionszahlungen zu hoch sind.
Beim direkten Zugang zum Kunden über das Internet ist die Versuchung vieler Hersteller ist andererseits groß, den Zwischenhandel auszuschließen und die zusätzlichen Margen selbst als strategisches Mittel einzusetzen.. Warum bei wenig wartungsintensiven Produkten den Einzelhandel mitverdienen lassen, wenn man das Geschäft direkt machen kann, wird sich mancher Hersteller sagen. Selbst Luxusgüterhersteller, deren Spannen hoch sind, fühlen sich so vom Internet als direktem Vertriebskanal immer mehr angezogen. Kaum noch ein Nobelproduzent, der im Internet nicht einen Flagship-Store eingerichtet hat. Die Vertriebswege sind kurz und man kann sehr viel schneller auf aktuelle Nachfrage und Trends reagieren, als über den klassischen Einzelhandel.
Fischer hat mit seiner Seite www.schlauchboote-aussenborder.de ganz auf diesen Trend gesetzt. Jährlich Wachstumsraten von über 100% geben ihm recht. Wir bieten die hochwertige Ware einfach nur günstig an und können an unserm Outlet-Konzept trotzdem noch akzeptabel verdienen. Denn schlussendlich fragt uns kein Kunde wie viele Zwischenhändler daran partizipiert haben, bis ihr Schlauchboot zu Wasser gelassen wird, so Alexander ledig von der Fischer GmbH. Der Händler wird immer mehr zum Eigenmarken-Hersteller, so Ledig weiter. Alle andern haben zukünftig das Nachsehen im Internethandel.










