(openPR) Kaum ein Zeitabschnitt in der deutschen Geschichte ist so positiv besetzt wie die 50iger und die 60iger Jahre. Diese Epoche der Wirtschaftswunderjahre
wird besonders in unserer heutigen hektischen, von Terminplänen bestimmten Zeit sehnsüchtig verklärt und mystifiziert betrachtet. Es war in der Tat eine sehr interessante, von raschen Veränderungen geprägte Zeit, jedoch sicherlich nicht einfacher als heutzutage.
Noch wenige Jahre zuvor hatte Deutschland am Boden gelegen, ein Großteil der Städte, Fabriken und der Infrastruktur waren zerstört. Doch die Währungsreform und die Aufhebung der Zwangsbewirtschaftung 1948 durch Konrad Adenauer, die von Ludwig Erhard geförderte Soziale Marktwirtschaft und nicht zuletzt die Hilfen durch den US-amerikanischen Marshallplan ermöglichten einen rasanten Wiederaufbau Westdeutschlands. Die entbehrungsreiche Zeit der Nachkriegjahre ist vorüber. Endlich konnte man sich wieder etwas leisten. Nicht nur eine "Fresswelle" ging durch das Land, es wurden auch wieder hochwertige Konsumgüter angeschafft.
Ein Moped oder Motorroller oder sogar ein Kleinstwagen waren angestrebte Ziele. Skurrile Gefährte wie die Kabinenroller, der Gutbrod Superior oder der Zündapp Janus entstanden, und die Legende VW "Käfer" nahm ihren Anfang. Fernsehgeräte waren sehr begehrt, 1955 gab es in Deutschland schon 1 Million davon. Clubsessel, Nierentische und Tütenlampen zogen in die Wohnzimmer ein. Die Urlaubsreise nach Italien wurde immer beliebter, der Zerstreuung dienten Kinobesuche mit Musik- oder Heimatfilmen, Heinz Erhard und Peter Frankenfeld erfreuten mit ihrem Humor, sentimentale Schlager und Rock'n'Roll klangen aus Röhrenradios mit "Magischen Augen". Es waren aber auch die unverwechselbaren Dinge des Alltagslebens, die kleinen Dinge, heute unscheinbar und im Informationszeitalter kaum noch nachvollziehbar, die den Alltag bestimmten und ausfüllten und sie zu immer beliebteren Sammelobjekten machen. Das ist sehr wahrscheinlich in hohem Maße von der Sehnsucht nach einer Zeit bestimmt, in der vieles einfacher war, zumindest aus unserer heutigen verklärten Sicht in eine Vergangenheit, die wir uns scheibchenweise in die Gegenwart zurückholen möchten.
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