(openPR) Champions-Cup bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin am 7./8.10.2010
Alumni des SCE Strascheg Center for Entrepreneurship sind die Gewinner!
In der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin kämpften am 7. und 8. Oktober 15 Teams von Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet um den Sieg im Bundesfinale des EXIST-priME-Cups. In dem Wettbewerb geht es um den Titel des besten deutschen Management- und Entrepreneurteams des Jahres 2010. Die bundesweit rund 100 Veranstaltungen von der ersten lokalen Ausscheidung bis zum Bundesfinale werden von der in Stuttgart ansässigen priME-Projekt gGmbH organisiert und betreut.
Jens Mundhenke vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie begrüßte die teilnehmenden Studierenden und freute sich besonders auf einen spannenden Wettbewerb sowie auf die zu erwartenden Früchte, nämlich auf neue Unternehmensgründungen aus den Reihen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des EXIST-priME-Cups.
Das Finale stand in diesem Jahr ganz unter dem Motto „Nachhaltigkeit“. Gesamtspielleiter Josef Duttle rief die Teams auf, das Thema Nachhaltigkeit in ihren Planungen in den Fokus zu stellen, was insbesondere für die Präsentationen am zweiten Tag gelten müsse. Die Teams hatten die Aufgabe, vor einer Jury in einem Pressegespräch ihre Unternehmen vorzustellen. Die teilnehmenden Teams sollten erfolgreich wirtschaften, und unter Beweis stellen, dass sie sich um das soziale und ökologische Umfeld ihres Unternehmens bemühen. Um einen praktischen Einblick zu vermitteln, präsentierte Florian Nehm, bei der Axel Springer AG verantwortlich für das Thema Nachhaltigkeit, den Nachhaltigkeitsbericht seines Unternehmens. An der anschließenden Diskussion konnte man ablesen, dass bei den Studierenden das Bewusstsein dafür geweckt worden war.
Nach zwei spannenden und erfolgreichen Wettbewerbstagen stand die Hochschule München als Gesamtsieger fest. Moritz Brandstetter, Sebastian Hohentanner, Ulrich Rebele und Ayman Saad hatten sich zunächst in ihrem Markt durchgesetzt und auch im abschließenden, entscheidenden Stechen die Oberhand behalten.
Das Team, besetzt mit drei Wirtschaftsingenieuren und einem Geisteswissenschaftler, konnte die Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft mit ihrer Präsentation überzeugen. Die Münchener verwiesen im marktübergreifenden Stechen das Team der Hochschule Ingolstadt und die Studierenden der Fachhochschule für Ökonomie und Management Frankfurt auf die Plätze zwei und drei.
Die Sieger erhielten ihre Geldgewinne aus den Händen von Bernd Ottmüller, Geschäftsführer der projektverantwortlichen priME-Projekt gGmbH. Für die Auslobung der Preise dankte er den Spendern und Sponsoren des Wettbewerbs, ohne die eine solche Veranstaltung nicht realisierbar wäre.
In seinen Schlussworten betonte Jens Mundhenke, dass die Existenzgründungen der Motor der Wirtschaft sind. Neue Firmen am Markt fordern auch die bereits etablierten Unternehmen mit neuen Technologien und Verfahren zu einer stetigen Anpassung und Verbesserung der eigenen Produkte heraus.
Der EXIST-priME-Cup soll auf spielerische Weise die Gründungskultur an den Hochschulen verbessern. Mundhenke rief die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf, als Botschafter des Wettbewerbs ihre Erfahrungen und die Idee in die Hochschulen zu tragen.
Der Gründer und Initiator des Wettbewerbs, Helmut Wittenzellner stellte fest, dass die Erfahrungen und das Know-How, welches die Studierenden aus einer Veranstaltung dieser Art mit nach Hause nehmen, kaum zu beziffern sind. Er sieht den Wettbewerb als Baustein in der akademischen Ausbildung zukünftiger Unternehmer und betont dabei dessen Rolle im Kontext sinkender Bevölkerungs- und Geburtenzahlen: „Wenn die Quantität in der Gesellschaft nicht vorhanden ist, muss die Qualität steigen.“
Ein abschließender Dank gilt den Gastgebern der Konrad-Adenauer-Stiftung, insbesondere Andreas Kleine-Krahneburg und seinem Team. Dieser hatte sich in seiner Begrüßungsrede hocherfreut darüber gezeigt, dass das Finale des Wettbewerbs wieder einmal in den Räumen der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung stattfinden konnte. Aus seiner Sicht passt der Wettbewerb mit seinem Anspruch und seinen Zielen, das Unternehmertum und die Unternehmensgründungen in Deutschland zu fördern, ideal zur Agenda der Stiftung. Insbesondere das Thema des diesjährigen Finales, die Förderung der Nachhaltigkeit, steht zunehmend im Fokus der wirtschaftlichen sowie der ordnungspolitischen Agenda.
Der Wettbewerb ist also nicht nur ein Spiel, sondern er versucht erfolgreich Wissen zu vermitteln und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ein breites Spektrum an Themen, insbesondere der Unternehmensgründung, des unternehmerischen Denkens und Handelns, zu sensibilisieren.
Die Gewinner, die Studierenden Moritz Brandstetter, Ulrich Rebele und Ayman Saad, alle angehende Wirtschaftsingenieure im neunten Semester, sowie Sebastian Hohentanner, Geisteswissenschaftler, lernten sich im Strascheg-Center kennen und bildeten zusammen mit Tobias Trautwein, der leider am Finale nicht teilnehmen konnte, das erfolgreiche Team.
Wie sie das SCE bereichert hat, das haben sie uns geschrieben:
"Konkret mitnehmen konnten wir die Grundidee der Unternehmens-Vision. Als Entrepreneur braucht meine eine konstante Vision, an die man selbst glaubt und die man auch fähig ist weiter zu kommunizieren. Bei uns war das doppelt wichtig. Erstens lautete unsere Vision den Wettbewerb zu gewinnen (unsere konkrete Mission lautete dabei immer: „Hart zur Sache – Fair zur Person“) und zweitens benötigten wir auch eine Vision für das zu leitende Unternehmen im Planspiel.
Da die möglichen Investoren schließlich nicht nur in die blanke Idee oder das Produkt investieren, sondern vielmehr in das Team, war die Teamstimmung super wichtig. Da wären wir schon beim nächsten Punkt. Die Teambuilding-Maßnahme am Einführungswochenende des APE Programms hat uns geholfen als Team zusammenzufinden. Wir haben dabei gelernt die individuellen Stärken des Einzelnen ideal in Szene zu setzen.
Eine Vision und ein tolles Team alleine reichen aber nicht aus. Kreativität – speziell auch unter Druck – entwickeln zu können, diese Fähigkeit haben wir sicherlich auch dem APE-Programm zu verdanken. Beispielsweise mussten wir innerhalb von nur 20 Minuten eine Präsentation mit den wichtigsten Inhalten auf die Interessen der Investoren zusammenbasteln. Dabei standen sicherlich die harten Fakten im Vordergrund, aber dennoch sollte die Präsentation nicht langweilig wirken. Spontanität, Kreativität und Improvisationstalent waren in diesen Minuten besonders gefragt. Ohne die vielen Anregungen und konkreten Tipps aus dem SCE hätten wir sicherlich nicht so gut abgeschnitten.
Vielen Dank an Klaus und das SCE-Team"












