(openPR) Ein Ausspruch von Napoleon Bonaparte lautet: „Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt.“ Nicht nur zur Zeit des franzosischen Kaisers wird diese Aussage zu vielen Diskussionen gefuhrt haben, aber gerade heute, wo sich die kriegerischen Mittel deutlich gewandelt haben, bleibt sie zu hinterfragen. Diese Thematik ist es auch, die in dem Ein-Personen-Stuck „COVERGIRL – Wie Lynndie England dazu kam, das bose Amerika zu verkorpern“ eindrucksvoll behandelt wird. Auf Einladung des Kunstvereins ArtHAUS gastiert die osterreichische Schauspielerin Maria Fliri als viel umstrittenen US-Soldatin Lynndie England, die im Zusammenhang mit dem Abu-Ghuraib-Folterskandal wahrend des Irak-Kriegs zu trauriger Beruhmtheit gelangte. Die Theaterproduktion, die seit ihrer Premiere 2008 auf deutschsprachigen Buhnen prasent ist, steht ganz im Zeichen des diesjahrigen ArtHAUS-Thema „IMMER ICH“ und fuhrt vor Augen, welche Auswirkungen Krieg auf Menschen hat und wie wichtig es ist, Begriffe wie Menschenwurde und auch Opfer und Tater zu definieren. Die Autorin und Regisseurin Barbara Herold hat einen eindrucksvollen und sehenswerten Zugang zu diesem mutigen und genau recherchierten Thema geschaffen.
Der Kunstverein ArtHAUS ladt alle Interessierten zu dem brisant aktuellen Theaterstuck „COVERGIRL“ ein:
Freitag, 29.10.2010 um 20 Uhr
Dorothee-Solle-Haus
Wullener Straße 16, 48683 Ahaus
Der Eintritt ist frei!













