(openPR) Die Berliner Softwarefirma xebax hat im Oktober dieses Jahres das erste praxistaugliche Internet-Netzwerk der nächsten Generation gestartet.
Worum geht es konkret?
Die Welt ist sich einig, dass die gegenwärtige Architektur des Internets, deren Grundlage bereits in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts gelegt wurde, in absehbarer Zeit nicht mehr ausreicht, um die künftigen Anforderungen zu bewältigen.
In der EU werden heute hunderte Millionen Euro aufgewendet, um die Führerschaft bei der Erforschung und Einführung kommender Internettechnologien zu sichern.
Auch in den USA wird die Schaffung eines Internet der Zukunft als Herausforderung und nationale Priorität mit entsprechend hohen Forschungsbudgets begriffen. Schwerpunkte sind die künftige Identifizierung von Daten über deren Inhalt und nicht anhand des Speicherortes, die Sicherheit von aufgefundenen Daten sowie die Sicherheit und der Schutz von persönlichen Daten in global verteilten Netzen. Das Ziel ist die grundlegende Neugestaltung des Internets bis zum Jahr 2020. Ähnliche Aktivitäten haben auch in Japan und China begonnen.
In Deutschland hat Hans Jürgen Fuchs, der heutige Chefentwickler und Leiter von xebax, schon vor 12 Jahren damit begonnen, die Vision eines zukunftsfähigen Netzwerkes mit den genannten Schwerpunkten zu verwirklichen. Auf dem langen, von vielen Rückschlägen gekennzeichneten Weg wurden viele, der anderswo noch ungelösten Fragen bereits beantwortet und ein funktionierendes ODN-Netzwerk (Objekt Data Network), das xeNet getauft wurde, geschaffen.
Was ist neu?
Um den kommenden Netzwerk-Anforderungen gerecht zu werden, wurden alte Zöpfe konsequent abgeschnitten. Das Netz ist das erste echte physische Computernetzwerk im Internet. Ein neues universelles Übertragungsprotokoll, ein neuer Netzwerkbrowser und ein leistungsfähiges intelligentes Netzwerkmanagement, bilden den Kern der Technologie. Heutige Internet-Domains stellen die Angriffspunkte für Angriffsszenarien unterschiedlichster Art dar. Die xeNet-Domains sind dagegen über das Internet nicht direkt ansprechbar und der gesamte Datenverkehr läuft nur noch über einen Port. So wird ein maximaler Schutz von Informationen und Dokumenten sowie eine sichere Kommunikation der Netzwerkteilnehmer gewährleistet.
Über Software-Modulkataloge (analog der Apps-Auswahl bei Smartphones) kann sich der Endanwender seine persönliche xeNet-Umgebung bedarfsgerecht gestalten und anpassen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Suchmaschinen, verarbeitet die integrierte Suchmaschine strukturierte Daten und xeNet-Objekte und bietet dem Anwender direkten Zugriff auf die verschiedensten Inhalte, wie Firmendaten, Dokumente, Mitteilungen oder Wikis. Die gefundenen Objekt-Links können per Mausklick in eigene Domain-Datenbanken übernommen werden und stehen somit allen Domain-Mitgliedern sofort zur Verfügung.
Der xeNet-Networkbrowser ist die integrative Zugangssoftware zur Nutzung aller xeNet-Dienste und Funktionen. Im Gegensatz zum Internet stehen dem Anwender nach einem einmaligen Login sämtliche Dienste, Informationen und Kontakte auf einer Plattform zur Verfügung.
Wo liegen die Vorteile?
Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Technologien sind vielfältig und sollen an folgendem Beispiel verdeutlicht werden:
Bei Netzwerkverbünden denkt man in der Regel an große Unternehmen, Organisationen und Forschungseinrichtungen sowie langwierige Einführungsphasen und riesige Kosten. Als Intranet im Internet kann das xeNet auch kleinen und mittleren Unternehmen mit begrenzten IT-Budgets großen Nutzen bringen. Sie haben eine sofort verfügbare, sichere und kostengünstige Basis für einen standortunabhängigen Informationsaustausch im eigenen Haus und mit anderen Netzwerkteilnehmern. Im Gegensatz zu heutigen Lösungen, lassen sich die historisch gewachsenen unterschiedlichen IT-Landschaften von Unternehmen, Organisationen und Forschungseinrichtungen bequem an das System andocken und miteinander verbinden, ohne das etwas angepasst oder verändert werden muss. Damit ist des xeNet auch eine flexible Basis, um den wachsenden Anforderungen beim E-Business gerecht zu werden.











