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Social Media kostet – so oder so

14.10.201014:50 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Frankfurt am Main, 14. Oktober 2010. Der aktuellen Datenschutzdiskussion zum Trotz: Social Media ist ein Massenmarkt-Thema – im Kino, in den Medien und somit auch in den Verlagen. Die individuell definierten Empfehlungsmarketing-Potenziale für Verlage sind jedoch längst nicht ausgeschöpft, lautet ein Fazit der Podiumsdiskussion im FOCUS Forum Hörbuch & Literatur. Schnelle Einigkeit unter den Social Media-Profis herrschte am vergangenen Freitag zwar darin, dass es für Verlage vergleichbar mit einem Online-Auftritt Pflicht sei, ihren potenziellen Fans mit zusätzlichen Informationen rund um Hörbücher, Bücher, Autoren und Verlag offen gegenüberzutreten. Social Media sei zudem nicht nur auf Facebook zu begrenzen und – ganz wichtig – man brauche beim Aufbau der Fan-Beziehungen Geduld, gute Produkte und die Leidenschaft für das Medium. Bei der Frage des „Wie“ und „Warum“ wurde jedoch exemplarisch deutlich, dass es bei Verlagen und Dienstleistern ziemlich große Unterschiede in der Ziel- und Umsetzung gibt.



„Social Media ist eine geeignete Ergänzung zu herkömmlichem Marketing, um direkt mit den Kunden in Verbindung zu treten“, zog Albrecht Mangler Bilanz aus der Praxis. Zusammen mit dem Produktmanager bei bilandia.de, der Verlage im Bereich Buchmarketing im Internet unterstützt, saßen Bettina Halstrick, Marketingleiterin Der Hörverlag, und Karla Paul, Community- & Kooperationsmanagerin beim Literaturportal LovelyBooks.de auf dem Podium, das von Boris Udina moderiert wurde. Der Marketingchef des mittelständischen Medienhauses audio media leitet zudem die Agentur-Unit extra pr + marketing, die für Verlage unter anderem im Online-Marketing und bei Social Media Lösungen bietet. Während Bettina Halstrick, die sich mit ihrer Marketingassistentin um den Social-Media-Verlagsauftritt kümmert, und mit einem wöchentlich wachsenden Kanal auf YouTube präsent ist, eher die Kundenbindung statt direkte monetäre Ziele und Hörbuch-Promotions verfolgt, sieht Boris Udina die realistische Zukunft der Verlage bei Facebook & Co angesichts der großen Reichweiten und der entstehenden Kosten eher im Social Commerce. Das Potenzial, Nutz- und Mehrwerte neben den Zielen der Öffentlichkeitsarbeit mit klar definierten Kaufimpulsen auch mit dem Buchhandel zu vernetzen, „ist riesig und derzeit im deutschsprachigen Raum noch weitgehend ungenutzt“, gab Boris Udina zu bedenken.

Ebenso unterschiedlich sind offensichtlich die Methoden der Fan-Gewinnung. So schreibt die Hörverlag-Marketingleiterin ihre potenziellen Fans persönlich an, um die Qualität der Kontakte steuern zu können, setzt in ihrem Media-Mix nicht auf begleitende Werbung in den Netzwerken und kritisierte beispielsweise die Aktion von audio media, die Aufmerksamkeit der Fans beim Reichweitenaufbau unter anderem auch mit kostenfreien Downloads und Applikationen zu wecken: „Social Media ist für mich primär ein Marketing-Instrument in Sachen Kommunikation, vergleichbar mit einer Party, zu der ich Freunde, Bekannte und Gleichgesinnte einlade. Dort geht es um Entertainment und Zugehörigkeit – und nicht darum, am Ausgang eine Heizdecke zu erwerben.“ Karla Paul von LovelyBooks, die persönlich und beruflich unter anderem sehr auf Twitter setzt, gab jedoch zu bedenken, dass auch die Manpower und der doch immense Zeiteinsatz für die permanente Pflege „eine beachtliche Investition ist.“ Es sei extrem wichtig, dass Verlage vor dem Start eine klare Strategie und Ziele definieren, „denn nur so ist Erfolg messbar“, so Albrecht Mangler von bilandia.de. Dabei, so Karla Paul, sei die Kommunikation auf Augenhöhe mit den Fans wichtig: „Nicht nur die Einbindung von eigenen Inhalten.“

Welche Netzwerke sich künftig durchsetzen und welche an Bedeutung verlieren, war in dieser Runde nicht zu klären. Für alle Podiumsteilnehmer steht jedoch fest, dass es zu einer Konsolidierung kommen wird. Social Media sei jedoch kein Hype, sondern werde sich langfristig etablieren. Was bringt Social Media also den Verlagen wirklich? Derzeit mehr Arbeit und Kosten, aber auch die einzigartige Möglichkeit für die direkte Empfehlung von Inhalten, Aktionen und Produkten unter Freunden.

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