(openPR) Europäische Rallyeszene im Lausitzfieber - Pressearbeit für den RRWC Lausitz e.V.
Vom 14. bis 16. Oktober trifft sich in Boxberg/O.L. die europäische Rallyeszene bei der ADMV-Lausitz-Rallye. Der Rallye-Renn- & Wassersport-Club Lausitz e. V. im ADMV (RRWC Lausitz) organisiert die deutschlandweit einmalige Schotterrallye bereits zum elften Mal. Erneut werden mehr als 110 Rallyeteams sowie tausende Zuschauer und Motorsportfans der Einladung in die Motorsportregion Lausitz folgen.
„Bei der 11. Auflage werden wir den Zuschauern aus ganz Europa wieder spannenden Motorsport auf attraktiven Strecken bieten“, erklärt RRWC-Vorsitzender Wolfgang Rasper. Die insgesamt acht Wertungsprüfungen Mühlrose-Weißwasser, Nochten, Mulkwitz und Reichwalde führen größtenteils über Schotterpisten und bieten spektakuläre Wasserdurchfahrten sowie anspruchsvolle Sprungkuppen. Der Organisationsleiter hatte sich in den vergangenen Monaten für zahlreiche Verbesserungen stark gemacht. „Der neue Serviceplatz in Boxberg/O.L. wird dank einer ausreichend großen, befestigten und beleuchteten Fläche die neue Heimat der Rallyeteams und damit zentrale Anlaufstelle für die Zuschauer“, informiert Rasper.
Für den Großteil der Rallyepiloten zählen die Sand- und Schotterpisten am Rande des riesigen Braunkohle-Tagebau-Areals rund um das sächsische Boxberg/O.L. zu den schönsten Terminen im gesamten Jahr. „Die ADMV-Lausitz-Rallye hat für mich eine lange Tradition. Daher freue ich mich jetzt schon auf die spannenden Schotterprüfungen sowie die zahlreichen Fans“, schwärmt der Deutsche Rallyemeister Matthias Kahle. Der gebürtige Görlitzer führt das hochkarätige Starterfeld im Skoda Octavia WRC an. „Wir sind stolz, dass neben den Spitzenteams der deutschen Rallyeszene auch zahlreiche europäische Starter in der Lausitz starten werden“, erklärt RRWC-Chef Wolfgang Rasper, der 116 Starter in der Lausitz erwartet.
Unter den Rallyepiloten aus ganz Mitteleuropa befindet sich auch der Vorjahresgewinner Hermann Gassner junior. Gemeinsam mit Copilotin Katharina Wüstenhagen wird der WM-Teilnehmer allerdings nicht auf Bestzeitenjagd gehen. „Wir nutzen als schnelles Vorausfahrzeug die Lausitz Rallye um uns optimal auf den nächsten Weltmeisterschaftslauf in Spanien vorzubereiten. Die Bedingungen in der Lausitz sind perfekt und deutschlandweit einmalig“, erklärt Gassner.
Die Rallye am Rande der Tagebaugelände Reichwalde und Nochten ist im Kalender zahlreicher Meisterschaften verankert. So zählt Deutschlands größte Schotter-Rallye neben der Deutschen Rallye Serie (DRS) auch zur Euro Rally Challenge (ERC), zum Lausitz-Pokal der regional beliebten ADMV-Rallyemeisterschaft, zum Trabant-Rallye-Cup des ADMV und zur Internationalen Trabant Rallye Meisterschaft. Durch die große Anzahl von Prädikaten sind aufreibende Titelkämpfe auf den Schotterstrecken garantiert. Mit Spannung wird beispielsweise der vorletzte Lauf der Deutschen Rallye Serie (DRS) erwartet. Nachdem der Meisterschaftsführende Anton Werner pausieren muss, wollen der Thüringer Olaf Dobberkau im Subaru Impreza WRC und der Zwickauer Maik Stölzel mit seinem Skoda Octavia WRC in der Lausitz ihre Aufholjagd beginnen. Auch Mark Muschiol will gemeinsam mit Jenny Gäbler im Renault Clio Ragnotti den dritten Platz in der DRS verteidigen und in erster Linie den Titel in der ADMV-Rallyemeisterschaft nach Sachsen holen. Der bei den Fans außerordentlich beliebten Trabant-Rallye-Cup wird im aktuellen Jahr von zwei Sachsen dominiert. Die Vorjahressieger und Titelverteidiger Mario Keller und René Mittmann wollen den Titel beim Finallauf in der Lausitz verteidigen.
Für reichlich Spannung ist beim Saisonhöhepunkt in der Rallyeszene also gesorgt, daher sind die Organisatoren in Bezug auf die zu erwartenden Zuschauerzahlen optimistisch sein. „Wir sind uns sicher, dass auch die 11. Auflage wieder tausende Fans in die Lausitz locken wird“, erklärt Wolfgang Rasper abschließend.











