(openPR) In Zeiten knapper Budgets ist gerade die Armee immer wieder angehalten noch stärker zu sparen. Der Chef der Schweizer Armee, Korpskommandant André Blattmann, hat in seinem Referat „Der Wert der Sicherheit“ dazu Stellung genommen. Herr Blattmann hat klar und einfach verständlich kommuniziert. Die Hauptbotschaft kommt bei wenigen so klar rüber wie bei ihm.
Positiv sind die folgenden Punkte aufgefallen:
1. Die Hauptbotschaft („Wir können die geforderte Sicherheit nur erbringen, wenn wir die (finanziellen) Mittel dafür kriegen.“) war klar und wurde mehrmals wiederholt. Vorbildlich.
2. Der Armeechef hat einen klaren Appell formuliert: „Unterstützt mich/die Armee, damit wir die notwendigen Mittel erhalten.“
3. Er hat trotz Manuskript reichlich Blickkontakt mit dem Publikum gepflegt. Vor allem bei den wichtigen Passagen. Ausgezeichnet.
Gemäss dem Rhetoriktrainer Thomas Skipwith bleiben trotzdem ein paar Verbesserungsmöglichkeiten:
1. Es gabt zu viele Füllwörter: Viele „und“ zwischen Sätzen, die mit einem Punkt beendet werden könnten.
2. Der Konjunktiv sollte vermieden werden. Nicht „ … wäre meine Einladung an Sie: …“. Besser „ … ist meine Einladung an Sie: …“
3. Bei den Fragen & Antworten sollte der Redner nicht auf ein Plädoyer aus dem Publikum antworten mit: „Hier muss ich nichts ergänzen“. Es aber dann doch tun. Sondern: „Ich freue mich, dass Sie das ansprechen. Das ist ganz in meinem Sinn. Nämlich …“. Also den Ball aufnehmen und die Aussage verstärken.
Auf der Skala von 1 (zu Hause bleiben) bis 10 (Weltmeister): 8
Skipwith-Radar
Neben den genannten Stärken und Schwächen gibt es noch mehr Aspekte, welche zur Beurteilung der Rhetorik und Präsentationstechnik betrachtet werden können. Diese sind im Skipwith-Radar zusammengefasst. Der Skipwith-Radar erlaubt die Präsentation im Detail zu analysieren. (Siehe www.descubris.ch)













