(openPR) Die Maklervereinigung Las Vegas - Greater Las Vegas Association of Realtors (GLVAR) - hat die vorläufigen Marktdaten für September 2010 vorgelegt:
Nach einem Preisanstieg von 3,3% im August gegenüber August 2009 und 3,7% gegenüber Juli 2010, sind die Hauspreise im September gegenüber dem Vorjahresmonat leicht um 2,2% gefallen. Der Durchschnittspreis für ein Einfamilienhaus lag im August 2010 bei knapp über 139.000 USD, im September 2010 bei 135.000 USD.
Insgesamt wurden im September 2806 Einfamilienhäuser verkauft. Das entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat von 16,6%. Das Handelsvolumen lag im September bei 456,5 Millionen USD.
Der Bestand an zum Verkauf stehenden Häusern hat sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 4743 erhöht (9,2%). Damit beträgt der Gesamtbestand derzeit 22719. Die Bestandserhöhung ist vornehmlich auf den Anstieg bei Häusern aus Bankbesitz und den Anstieg von Short Sales zurückzuführen (bei Short Sales handelt es sich um eine Einigung zwischen Kreditnehmer und Kreditgeber, dass die Immobilie unter dem Wert der Hypothek verkauft wird).
Der Durchschnittspreis von Apartments und Reihenhäusern fiel im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,1% auf 65.000 USD. Insgesamt wurden im September 797 Apartments und Reihenhäuser gehandelt. Das entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,2%.
Der Anteil von verkauften Häusern in der Zwangsversteigerung (42%) und Short Sales (30%) blieb nahezu gleich. 45% der Hauskäufe waren Bargeschäfte. Der Anteil von erfolgreich abgeschlossenen Short Sales stieg von 1/11.88 im April auf 1/ 8,53 im September.
Marktexperten nehmen eine Bodenbildung bei den Immobilienpreisen in Las Vegas an und gehen davon aus, dass zukünftig keine erheblichen Preisrückgänge mehr eintreten. Es sei für die nächsten Monate mit einer anhaltenden Seitwärtsbewegung zu rechnen, bei der es zu leichten Preisausschlägen nach oben und unten kommen kann. Für die Wintermonate wird saisonbedingt ein geringeres Handelsvolumen prognostiziert.













