(openPR) Eigene Praxiserfahrungen haben Unternehmer Jürgen Bruns veranlasst, für Mitarbeiter im Außendienst bzw. auf Baustellen ein Erfassungssystem zu entwickeln, das bestehenden Produkten einen Schritt voraus ist.
Wer als Bauunternehmer im Marktumfeld erfolgreich sein möchte, muss seine Projekte optimal managen und stets im Blick haben. Das deutsche Handwerk hat zwar weltweit einen sehr guten Ruf - aber die Konkurrenz ist hart und wie so oft sind die Kosten entscheidend für Aufträge national und international. Wer am Markt bestehen will, muss Prozesse optimieren und damit Kosten senken.
Jürgen Bruns leitet seit 1997 die Bruns Bau GmbH, ein 1971 in Lohne gegründetes Bauunternehmen. Mit 19 Mitarbeitern baut er im Nordwestraum überwiegend Industrie- und öffentliche Bauten sowie Wohnhäuser. Schon seit langem arbeitet der gelernte Maurer und Diplom-Ingenieur nicht mehr mit handgeschriebenen Baustellenberichten und Stundenzetteln. Der Verwaltungsaufwand und der Zeitverzug waren einfach zu hoch, da alle Informationen manuell wieder in die Abrechungssysteme eingegeben werden mussten. Außerdem kam es immer wieder zu Fehlern durch unvollständig, falsch oder unleserlich ausgefüllte Stundenzettel. Zufrieden war Jürgen Bruns jedoch auch mit dem Angebot an elektronischen Möglichkeiten zur Zeit- und Leistungsdatenerfassung nicht. Er wollte gegenüber den bestehenden Systemen einen Schritt weiter gehen. Sein Ziel:
Die Mitarbeiter im Außendienst bzw. auf Baustellen geben ihre Arbeitszeit bzw. die Arbeitszeit einer Kolonne nebst Leistungsergebnissen, eventuellen Materialien, Geräten, Nachunternehmerleistungen, etc. vor Ort in ein Datenerfassungsgerät über vorgegebene Textbausteine ein.
Das Erfassungsgerät erkennt über GPS die Standortkoordinaten und ordnet somit die von den Mitarbeitern eingegebenen Daten der richtigen Baustelle zu.
Alle Daten (Zeit, Leistung, Standort, Material, Nachunternehmer, Wetter) werden in Echtzeit auf einen Server übertragen.
Die aufbereiteten Daten stehen den am Projekt beteiligten Personen mittels individueller Zugriffsberechtigung online zur Verfügung.
Die erfassten Arbeitszeiten werden über Schnittstellen direkt an die gängigen Lohnabrechnungsprogramme übergeben
Zur Umsetzung seiner Pläne wandte Jürgen Bruns sich an das Lohner Softwarehaus Sander, das über Erfahrungen mit Telematik-Diensten verfügt. Hier wurden die Schnittstellen Erfassungsgerät, Pocket-PC über GPS,GPRS zu einem Server realisiert und gemeinsam an der Entwicklung des Programms gearbeitet. Die weitere Zusammenarbeit sieht laufende Aktualisierungen vor, die aufgrund der ständigen Fortentwicklung der Betriebssysteme und der Erfassungsgeräte (Pocket-PC, IPhone etc.) notwendig sind. Das Programm richtet sich hauptsächlich an Bau- und andere Handwerksunternehmen mit bis zu 80 Mitarbeitern. Davon sind nach Bruns‘ Recherchen bundesweit derzeit 72000 Betriebe eingetragen, 6000 davon in Niedersachsen. Die Nutzung der Projektdatenerfassung ist aber auch in diversen anderen Dienstleistungsunternehmen denkbar, die auf mobile Mitarbeiter aufbauen. Die Entwickler sehen insbesondere für den Baubereich folgende Vorteile:
Die Bauleitung erhält aktuelle Informationen über die Anzahl der Mitarbeiter mit Leistungsergebnissen als Bautagesbericht.
Die Mitarbeiter erhalten über den Online-Zugang Einsicht in ihr Stundenkonto.
Für den Unternehmer vereinfachen und beschleunigen sich die Nachkalkulation, die Fakturierung und die Lohnabrechnung.
Tages-, Wochen- und Monatsberichte zur Dokumentation von Bauabläufen werden automatisch erstellt.
Interessenten können unter www.123erfasst.de weitere Informationen und eine detaillierte Programmbeschreibung einsehen.













