(openPR) Pressemitteilung der NINJ GmbH vom 17. Mai 2005
Die Schweizer Spiel- und Softwareentwicklerin NINJ bringt mit VirtualRadio einen neuartigen Radio Player für Mobiletelefone auf den Markt, welcher weltweite Web-Radiostationen aufs Handy streamt.
Bei VirtualRadio handelt es sich nicht etwa um einen in das Handy eingebauten Kurzwellen-Radioempfänger, sondern um ein Software-Programm, welches über die Telefonleitung Radiostationen aus aller Welt auf dem Handy zum Klingen bringt.
Damit verwandelt VirtualRadio das Handy zum Weltempfänger, welcher unabhängig von meteorologischen Störungen und ohne die Kopfhörer als Antenne zu benötigen, jederzeit Infos und Sounds aus allen Ecken des Globus abspielen kann.
Im Gegensatz zu vereinzelten Vorgängerprodukten genügt bei VirtualRadio ein einfacher Knopfdruck und die gewünschte Radiostation beginnt zu tönen. Weder muss die genaue Frequenz eingestellt, noch die Web-Adresse des Senders mühsam von Hand eingeben werden. „Click and Play“ heisst das Zauberwort.
„Praktisch täglich kommen neue Station hinzu, die ins Programm aufgenommen werden wollen,“ weiss Jürg Ingold, zuständig bei NINJ fürs Marketing, zu berichten. „Das erste Echo von international bekannten Radiostation und vor allem der grossen Telefongesellschaften ist überraschend stark. Es scheint als hätten alle auf eine solche Applikation gewartet. Radio ist der erste Schritt, um aus dem Handy das viel beschworene Multimedia-Gerät zu machen. Applikationen wie VirtualRadio werden den Telefongesellschaften helfen, ihre 3G-Breitbanddienste dem Publikum zu verkaufen.“
Ein wichtiger Grund dafür ist wohl die mit dem Musikhören verbundene Datentmenge, die durch die Telefonleitung transportiert muss. VirtualRadio ist eine typische 3G-Anwendung, die optimal funktioniert, wenn eine stabile Telefonleitung mit grosser Bandbreite zur Verfügung steht (UMTS). VirtualRadio funktioniert jedoch auch einwandfrei auf den herkömmlichen GPRS oder EDGE-Netzwerken. „Eine Warnung ist angebracht,“ fügt Chris Pranger, der verantwortliche Entwicklungsleiter, bei, „wer stundenlang Sound hören will, sollte über eine sog. Flat Rate verfügen, sonst kann der Daten-Download ganz schön ins Geld gehen.“ Die Nachfrage ist denn auch aus jenen Ländern wie die USA, Indien, Thailand, Singapur, China, Italien und Australien besonders gross, wo die Telefongesellschaften unbeschränkten Datentransport erlauben.












