(openPR) VENEDIG - Weihnachten ist in christlichen Ländern das Fest der Familie, der Liebe und des Zusammenseins. Die Bräuche und Traditionen zur Feier dieses Festes sind in jedem Land unterschiedlich. Wer zum Jahresende einmal in eine gänzlich andere Welt eintauchen und die eigene Familie hinter sich lassen möchte, findet bei HostelsClub.com spannende Anregungen.
Fasten und Schuhe werfen in Tschechien
In Tschechien beginnt Weihnachten am 24. Dezember mit festlichen Vorbereitungen. Jakub, der Manger des Hostel Artharmony in Prag berichtet über die traditionellen Weihnachtsfeierlichkeiten in Tschechien: „Früh morgens wird das letzte Stück Schokolade aus dem Adventskalender gegessen und anschließend gefrühstückt, danach wird bis zum Abendessen mit der ganzen Familie gefastet. Am Abend gibt es dann traditionell Fischsuppe und Karpfen mit Kartoffelsalat. Nach dem Essen schaut man, was der Weihnachtsmann unter den Baum gelegt hat, wer danach noch Kräfte hat, geht in die Kirche.“ Mirka aus dem Hotel Rubikon erzählt, dass es in Tschechien viele Rituale zu Weihnachten gibt, damit das Jahr gut verläuft. „Man muss unbedingt an Heiligabend einen Apfel anschneiden, das bringt Glück. Außerdem machen wir aus Walnussschalen kleine Schiffe; so wie das Schiffchen sich im Wasser verhält, so wird das Jahr verlaufen. Die Frauen werfen ihre Schuhe hinter sich, das soll vor bösen Blicken schützen und ist besonders bei Singles verbreitet.“ Das Hostel Soltan in Prag bietet spezielles tschechisches Abendessen für Gruppen, welche Weihnachten nach tschechischer Tradition im Hostel feiern möchten. In der Pension Beta kann man für Buchungen bis zum 27. Dezember vier Nächte zum Preis von dreien bekommen, bei drei Nächten Aufenthalt erhält man 20 Prozent Rabatt.
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Rosinenessen und Straßenparaden in Spanien
Spanien feiert Weihnachten ausgedehnt, nämlich vom 24. Dezember bis zum 6. Januar. Auf den Weihnachtsmann verzichten die Spanier, ihre Kinder warten stattdessen auf die Heiligen Drei Könige, welche ihnen am Morgen des 6. Januar Geschenke bringen. Am 24. und 25. Dezember die trifft sich die gesamte Familie zum Essen, wobei es aber keine typischen Weihnachtsgerichte aller Spanier gibt – die Rezepte variieren stark von Region zu Region. Oft wird Lammbraten, gefüllt mit Kastanien, Äpfeln oder Pflaumen serviert. Zum Dessert gibt es Weintrauben, Marzipan oder „Turron“, das spanische Nougat. In den meisten Städten finden am 5. Januar Paraden und Feste statt. In Madrid gibt es eine große Parade mit Disney-Figuren. In Sevilla findet ein Flamenco-Festival statt und die Menschen tanzen auf den Straßen. Dieses Highlight kann man zum Beispiel vom Oasis Backpackers Hostel Sevilla aus erleben. Das Indigo Hostel aus Valencia empfiehlt, am 5. Januar zum Hafen von Valencia zu gehen, wo die Heiligen Drei Könige ankommen. Danach ziehen sie durch die ganze Stadt zum Rathaus, wo sie vom Bürgermeister empfangen werden. Kinder bekommen Süßigkeiten und kleine Geschenke. Ein besonderer Brauch wird auch in der Silvesternacht gepflegt: Wenn um Mitternacht die Glocken auf der Puerta del Sol in Madrid läuten, essen alle Spanier 12 Rosinen, was ihnen für das kommende Jahr Glück bringen soll. In Spanien sagt man, dass dies der einzige Moment sei, in dem alle Spanier etwas gemeinsam tun.
Links: http://www.hostelsclub.com/hostel/oasis-sevilla
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Heiliges Basilikum und Europas größter Christbaum in Griechenland
Der griechische Name für Weihnachten lautet Christougena - die Geburt Christi. Wenn Griechen sich zu Weihnachten gratulieren, sagen Sie „Kala-Christougena“. Sophia aus dem AthenStyle Hostel in der Hauptstadt erzählt über die Weihnachtzeit in Griechenland: „Es geht schon am 6. Dezember, dem Nikolaustag, los und endet am 6. Januar, dem Fest der Epiphanie (Theophania). Die Straßen werden dekoriert und mit Lichtobjekten ausgestattet. In den griechischen Dörfern ist es typisch, dass am Heiligabend die Kinder von Haus zu Haus ziehen, Triangel spielen und dazu "kalanda" (Weihnachtslieder) singen. Weihnachtsbäume sind nicht allgemein üblich, wenn sie in letzter Zeit auch immer beliebter werden. Das wichtigste Weihnachtssymbol ist eine flache Holzschale mit ein wenig Wasser und einem Bund Basilikum um ein hölzernes Kreuz. Einmal am Tag taucht die Mutter das Kreuz in Weihwasser und besprengt damit jedes Zimmer des Hauses – ein Ritual, das böse Geister vertreiben soll. Geschenke werden am St. Basil's Tag, dem 1. Januar, ausgetauscht. An diesem Tag werden alle Wasserkrüge im Haus entleert und anschließend wieder mit neuem "St. Basil's Wasser" aufgefüllt. Gegessen wird Lamm- und Schweinefleisch, und auf jedem Tisch findet man Laibe vom "christopsomo" (Brot von Christus). Das Oberhaupt der Familie macht das Zeichen des Kreuzes über dem Brot, auf welchem auch ein Kreuz eingeritzt ist, und gibt jeder Person am Tisch ein Stück davon. Es gibt viele Festivitäten und Konzerte über die Weihnachtstage in Athen, Thessaloniki oder Patras. Athen verdankt die Wiederbelebung von Weihnachten seinem extravaganten Bürgermeister, Dimitris Avramopoulos, welcher diesem Fest mit dem größten Weihnachtsbaum in Europa ein neues Highlight verschafft hat. Die Griechen sind übrigens überzeugt, dass Santa Claus ein Grieche ist, seine Kleider und sein Bart mit Salzwasser getränkt und sein Gesicht ist mit Schweiß bedeckt ist, weil er während des Sturms die sinkenden Schiffe rettet. Das Hostel AthenStyle lädt all seine Gäste in der Weihnachtszeit zum Abendessen mit traditionellen Gerichten und Tänzen auf der schönsten Terrassiere über Athen mit Aussicht auf die Akropolis ein.
Link: http://www.hostelsclub.com/hostel/athenstyle
Baumkuchen und Könige in Frankreich
In Frankreich gibt es viele Traditionen zu Weihnachten. Die Kinder bekommen am 1. Dezember einen Adventskalender und finden in jedem Fenster Süßigkeiten oder Geschenke. Zu Weihnachten traditionell Baumkuchen gebacken. Er symbolisiert das Holz, das einst im Kamin am Heiligabend brannte. Am 6. Januar wird in Frankreich Galette des Rois, ein mit Marzipan gefüllter Blätterteig, serviert. Im Inneren sind kleine Objekte versteckt. Früher waren es Steine, heutzutage kann man alle möglichen Varianten kaufen, die verschieden Symbole darstellen, besonders wertvolle sind aus reinem Gold. Wer diesen Stein findet, wird der König des Tages sein und muss eine Krone aus Pappe tragen. In vielen Städten wie Paris, Colmar, Rouen, Lyon und Grenoble gibt es wunderschöne Weihnachtsmärkte. Hier kauft man Geschenke, Weihnachtsschmuck, Glühwein und natürlich die leckersten Süßigkeiten. Der Manager von éthic étapes ciarus in Straßburg ist stolz auf den Weihnachtsmarkt in seiner Stadt, es ist der älteste und schönste Weihnachtsmarkt Frankreichs, welcher sich über mehrere Straßen und Plätze erstreckt.
Link: http://www.hostelsclub.com/hostel/ethic-etapes-ciarus
Truthahn und Shoppingwahn in den USA
In den USA taucht jede amerikanische Stadt in Weihnachtsdekoration ab und die Kaufhäuser locken ihre Kunden mit Musik und Lichtern zur Suche nach dem passenden Geschenk. Für Weihnachtsstimmung sorgen auch die zahlreichen In- und Outdoor-Weihnachtsmärkte. Am Heiligabend (Christmas Eve) hängen die Kinder traditionell Strümpfe an den Kamin, die Santa Claus am nächsten Morgen mit Geschenken befüllt hat. Am 25. Dezember gibt es ein Weihnachts-Festessen mit Truthahn. An Weihnachten lässt sich beispielsweise die Geschichte und Kultur von New Orleans und seine einzigartige Mischung französischer, spanischer und amerikanischer Kultur erkunden. Das AAE Bourbon House in New Orleans feiert Weihnachten am 24. und 25. Dezember zusammen mit den Gästen des Hostels. Es gibt ein festliches Essen mit Truthuhn, Mash- und Süßkartoffeln, aber auch vegetarische Gerichte und Salat. Dies wird von allen Gästen als Geschenk vom Hostel genossen. Am 25. Dezember sammeln sich dann alle Gäste zum American Football NFL-Spiel im Aufenthaltsraum und genießen den ganzen Tag das “All you can eat” Buffet. In Chicago werden sich die meisten deutschen Gäste wie zu Hause fühlen, denn diese Stadt ist bekannt für Weihnachtsmärkte, leckeren Glühwein und eisiges Wetter. Die Magnificent Mile und das Kaufhaus Marshall Field's an der State Street haben Hochkonjunktur. Und damit Shopping noch mehr Spaß macht, hat Mat Meadow Hostel in Chicago seine Preise über die Feiertage reduziert: vom 20. bis 26. und vom 22. bis 28. Dezember kann man Dorm-Betten nur 20 US-Dollar buchen. Auf alle privaten Zimmer gibt es ebenfalls Rabatt.
Links: http://www.hostelsclub.com/hostel/aae-bourbon
http://www.hostelsclub.com/hostel/santa-barbara
http://www.hostelsclub.com/hostel/chicago-getaway
Flirten und einkapseln in Japan
Weihnachten spielt in Japan keine große Rolle, da dem Fest hier die religiöse Tradition fehlt. Wer dennoch Weihnachten feiert, tut dies meist auf amerikanische Art und Weise – mit vielen Lichterketten und „Jingle Bells“. Die Kinder bekommen Geschenke, die Erwachsenen dagegen schenken sich normalerweise nichts und es gibt kein besonderes Menü. Dennoch gibt es eine besondere Tradition für Singles. Japanische Teenager versuchen, sich am 24. Dezember zu verabreden, denn ein Date an diesem Tag bedeutet, dass man eine Bezeichnung anfangen will, sei es nur für eine Nacht. In den großen Vergnügungsvierteln wie Shinjuku in Tokio sitzt an diesem Tag auf jeder Bank ein Pärchen. Geschäftsinhaber denken sich jedes Jahr besondere Marketing-Strategien aus, um mehr Geschenke für Verliebte zu verkaufen, denn Weihnachten ist für die Japaner eine Art Vorvalentinstag. Zumindest eine Nacht sollte jeder Gast in Japan einmal in einem Capsule Hotel verbringen, in dem das „Zimmer einen Meter hoch und zwei Meter lang ist. Für nur 25 Euro pro Nacht ist es eine der günstigsten Schlafmöglichkeiten in Japan. Im Preis sind Bettwäsche, Pantoffeln und ein Pflegeset inbegriffen.
Link: http://www.hostelsclub.com/hostel/capsule-asakusa













