(openPR) HAMBURG, LENTFÖHRDEN. Sie kommen direkt ins Wohnzimmer und sie funktionieren auf wenigen Quadratmetern, bei bleifreiem Leitungswasser und der ein oder anderen zugeworfenen Knabberei. Die Angeschissenen Bahnfahrer, eine Schauspieltruppe aus Hamburg, ohne Proberaum und ohne Geld, aber dafür mit vielen Ideen. Die Wohnzimmer-Filmprobe ist eine davon und Teil des „Himmel, Arsch und Bahn!“ Projektes von Filmemacher Olli Neumann.
Kleines Theater mit heimlichen Blick ins Drehbuch. Alles, was man tun muss, ist sich auf www.bahn-bahn-bahn.de unter Wohnzimmer-FilmProbe eintragen und angeben wann und wo man die Angeschissenen Bahnfahrer bei sich zu Hause empfangen möchte. Ein paar Freunde dazu geholt, etwas zu Knabbern dabei und schon hat man Live-Unterhaltung bis an die Sofakante. Eine Kamera ist auch dabei, denn Teile der Proben werden auf dem „Himmel, Arsch und Bahn!“ You Tube Videokanal veröffentlicht.
„Das ist total spannend zu erleben wie ein und die selbe Szene unter verschiedenen Grundbedingungen sich verändert und plötzlich etwas Neues und Unerwartetes entsteht. Wir haben viel gelacht“ sagt Steffi Meister, die ihre gerade leerstehende Wohnung zur Verfügung gestellt hat.
„Die erste Probe war bei mir zu Hause, die Zweite in einer ausgeräumten Wohnung und die Dritte in einem Waschsalon. Das ist schon eine ziemlich verrückte Idee und ich hoffe auf mehr Wohnzimmerangebote“ sagt Olli Neumann. In Waschsalons ist es ihm auf Dauer dann doch etwas zu laut und ungemütlich.
Das „Himmel, Arsch und Bahn!“ Projekt ist die Film-Komödie aus dem Paralleluniversum einer Bahn. Eine außer Kontrolle geratene Dokumentation über Schienenverkehr unter Pendlern und anderen Transportfehlern. Ein Film, der schon lange überfällig ist.
Mehr Infos auf www.bahn-bahn-bahn.de
Olli Neumann
Mönkloher Weg 6b
24632 Lentföhrden
Telefon: +49 (0)151 23000 660
eMail:
Web:
www.herr-neumann.de
Über das Unternehmen
OLLI NEUMANN
Regisseur . Filmemacher . Querfurz
Seinen ersten Film drehte Olli Neumann 1999 in Sydney und gewann mit dem Kurzfilm „Reflection“ das Student Screening der University of Sydney. Neben zahlreichen Kurzfilmexperimenten schrieb und produzierte er 2001 in London den Animationsfilm „Bob, James & Abdul Go Awesome“. Mit diesem Kurzfilm, der sich kritisch mit George W. Bush, Osama Bin Laden und dem Kyoto Protokoll auseinandersetzt, gewann er 2003 in der Kategorie Bestes Konzept beim internationalen Filmfestival „Filmstock“ in Luton (GB). 2005 holte er sich mit dem Kurzfilm „Idioten sind bei Sonnenschein heller“ den Ulrich-Schiegg Innovationspreis.
Um sich seinen Lebensunterhalt zu sichern, produzierte und drehte Olli Neumann in den vergangenen Jahren hauptberuflich Industrie- und Imagefilme. Ende 2008 kam dann die Rückbesinnung auf sein eigentliches Ziel: Eigene Langspielfilme schreiben und drehen.
Für das „Himmel, Arsch und Bahn“ Projekt recherchierte er sechs Monate zum Thema Bahnfahren in Blogs, Foren und seiner eigenen Erinnerung. Er setzte sich mit dem Fundraising, der Pressearbeit und der Vermarktung von Kinofilmen auseinander.
Das Projekt befindet sich in der Vorproduktionsphase. Das Drehbuch wird derzeit überarbeitet, Drehorte gesucht und das Budget aufgestellt. Der Beginn der Dreharbeiten ist für März / April 2011 geplant. Finanziert wird das Projekt aus Eigenmitteln und Spenden. Filmförderung wird im Februar 2011 beantragt.
„Ich werde diesen Film machen, komme was wolle. Diese offene Rechnung mit der Bahn werde ich noch begleichen und wenn ich mit meiner alten Spielzeugeisenbahn und Playmobil-Männchen das Ganze nachstellen muss“ sagt Olli Neumann.