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Abbau von Studienplätzen schadet der Wirtschaft

04.10.201008:55 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Abbau von Studienplätzen schadet der Wirtschaft
AktionsGemeinschaft Salzburg
AktionsGemeinschaft Salzburg

(openPR) Über 100 Millionen Euro investieren Studierende jedes Jahr in die Salzburger Wirtschaft. Sie sichern damit nicht nur die wirtschaftliche Existenz zahlreicher Unternehmen, sondern schaffen auch viele Arbeitsplätze.


Ein einzelner Student bzw. eine einzelne Studentin verfügt meist nicht über viel Geld. Das bisschen Geld, das er/sie hat, wird in der Regel aber zur Gänze ausgegeben. Bereits bei einer unteren Einkommensgrenze von 800 Euro fließen bei den rund 16.500 Studierenden (Stand 1. Oktober 2010) monatlich über 13 Millionen Euro in die Salzburger Wirtschaft. Auf ein einziges Studienjahr gerechnet, sind das weit über 100 Millionen Euro. Schon eine Einsparung von nur 300 Bachelorstudienplätzen (siehe KoWi) bedeutet für die Betriebe in Salzburg einen Umsatzrückgang von 7,2 Millionen Euro, da die meisten Studierenden aus anderen Gegenden kommen.



Studierende sind deshalb wesentliche Garanten für Arbeitsplätze in der Region, nicht nur an der Universität. Zahlenmäßig bilden sie eine eigene Stadt in der Stadt. Mit ihrer Kaufkraft und den sich daraus ergebenden Steuereinnahmen leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Refinanzierung der Universität.

Imageproblem für Geldmangel mitverantwortlich
"Universitäten kosten viel Geld, aber nur wenige haben etwas davon. Studenten sind undankbare Schmarotzer, die nur fordern, aber nichts wertschätzen. Viele stecken in Massenstudien und liegen dem hart arbeitenden Volk dann als Arbeitslose auf der Tasche." Das sind nur einige wenige Vorurteile, die besonders seit den Demonstrationen und Besetzungen der Chaos-Truppe "unibrennt" hartnäckig in den Köpfen der Bevölkerung verankert sind. Investitionen in die Bildung bzw. in die Universitäten sind schlicht "unpopulär". Sie sind im Dringlichkeitsempfinden der breiten Bevölkerung aktuell relativ weit hinten angesiedelt.

Die grün-rote ÖH-Exekutive versagt
Unsere gesetzliche Interessensvertretung, die grün-rote ÖH-Exekutive, hat es schlicht verschlafen, effiziente Öffentlichkeitsarbeit für eine Imagekorrektur der Studierenden zu leisten. Der eingeschlagene Irrweg wird beharrlich weitergeganen. Anstatt den wichtigen volkswirtschaftlichen Nutzen einer Investition in die Bildung (in die Zukunft aller Menschen!) zu unterstreichen, werden bereits neue Proteste geplant und herrschende negative Ansichten weiter gestützt. "Wir wollen mehr Geld! Die Regierung ist böse! Im Wissenschaftsministerium sitzen nur Versager!" - Botschaften, die keiner mehr hören kann.

Solange die Bevölkerung nicht von der Wichtigkeit großer Investitionen in die Bildung überzeugt ist, solange fließen auch keine Gelder und solange wird sich die Studienqualität bzw. das ganze Bildungssystem auch nicht gravierend verbessern lassen. Die AktionsGemeinschaft Salzburg fordert daher die grün-rote Chaos-Truppe erneut zum Kurswechsel auf. Demonstrationen und Besetzungen bringen die Studierenden nicht weiter. Wirksame Interessensvertretung funktioniert anders!

http://www.ag-sbg.at

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