(openPR) Studien zufolge hat mehr als die Hälfte der bundesdeutschen Bevölkerung deutliche Angst-Symptome bei oder vor einem Besuch eines Zahnarztes.
Fünf bis zehn Prozent der Menschen, die unter einer Dentalphobie leiden, verweigern entweder gänzlich die Behandlung oder nehmen sie erst zu einem sehr späten Zeitpunkt wahr. Aufgrund des zeitlich bedingten fortgeschrittenen Krankheitsbildes, ist für die „Spät-Kommenden“ dementsprechend ein höherer Arbeitsaufwand und eine längere Behandlung notwendig, was für die Überwindung oder Eindämmung der Dentalphobie wiederum abträglich ist.
In einer Erhebung zur Spezifizierung der von der Zahnarztangst betroffenen Personengruppe wurde festgestellt, dass jüngere Personen mehr unter Angstsymptomen leiden als ältere Menschen und generell ein höherer Anteil von betroffenen Frauen besteht.
Als Hauptgrund für die Entwicklung und Prädisposition der Angst wurde bei der Befragung eine schlechte, schmerzhafte Erfahrung bei einer früheren durchgeführten Zahnbehandlung festgestellt.
Etwaige Möglichkeiten, die Angst und ihre Symptome zu minimieren, sahen die betroffenen Probanden in folgenden Punkten (in prozentual dieser Reihenfolge): Bessere und genauere Informationen, einfühlsamere Behandlung durch den Zahnarzt und schmerzfreie Eingriffe.
„Die Angst vor dem Besuch beim Zahnarzt hat ebenso viele mögliche Ursachen, wie wahrscheinliche Folgen“, so Susanne Kloppick, praktizierende Zahnärztin in Berlin-Treptow.
„Die statistischen Werte sind interessant, aber die Menschen, die sich hinter den Zahlen verbergen, sind ja das eigentliche Thema. Es gibt mittlerweile verschiedene Wege den so genannten Angstpatienten zu helfen: Von der Vollnarkose bis zu Hypnose. Nach unserer langjährigen Erfahrung, ist und bleibt das Wichtigste der vertrauensvolle und persönliche Kontakt zu den Patientinnen und Patienten und die damit verbundenen ausführlichen Gespräche ohne jeglichen Zeitdruck. Erst kommt das Vertrauen, welches im weiteren Verlauf durch eine gute, schmerzfreie und gelungene Zahnbehandlung bestätigt wird“, so die Zahnspezialistin abschließend.






