(openPR) Dies ist das Thema von 100 extra für den „Gedenkzweck“ gemalten Bildern. Rudolf Kley bringt diese Bilder auf der Rückwand seines signierten „Ruhrlin“-Kalenders 2011 an. Natürlich ist auch jedes der „12 Bilder zum Einrahmen“ - wie es auf dem Deckblatt des Kalenders heißt - signiert.100 Euro kostet dieser Kalender. Diese 100 Euro erhält der "Bürgerkreis für Gedenken", der das Gedenken an die Opfer der Loveparade durch ein Denkmal aufrecht erhalten will.
Die Abbildung zeigt Rudolf Kley mit dem Kalender und dem Originalbild auf der Rückseite. Die folgenden Bilder können alle ganz anders aussehen. Das ist nun mal so bei Unikaten. Gleich ist nur das Thema, das Rudolf Kley auf jedes Bild schreibt oder malt. In der Regel wird man es nur ahnen können. Und auch das Herz, das Symbol der Liebe, ist nur in Fragmenten vorhanden.
„Kitsch und reine Dekoration haben in diesem Zusammenhang nichts verloren!“ betont der Maler aus Meiderich, der seinen erweiterten Kunstbegriff lebt und malt. Erweitern möchte der Apotheker und Aktionskünstler das Thema gerne auf die Stadt, in der er seit 60 Jahren lebt und seit 35 Jahren eine Apotheke leitet „Auch diese Liebe bleibt!“
Die Kalender können bei Rudolf Kley direkt bestellt werden. „Eine Rarität für Kunstliebhaber, die hoffentlich bald ausverkauft ist! Die Bilder müssen natürlich noch gemalt werden.“ Rudolf Kley, der sicher zu den umstrittensten Künstlerpersönlichkeiten der Duisburger Szene gehört- er hat 1981 „Kunst ist Kohl“ behauptet und führt seit 1986 die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst ein -sieht darin kein Problem. Schließlich hat er 1983 zum Duisburger Stadtjubiläum auch sein Guinnessrekordwerk „1100 Meter Stattgeschichte“ meterweise für die ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ verkauft, bevor das Werk überhaupt existierte. Prominentester Käufer war damals Johannes Rau. Mit anderen Bilder dieser längsten abstrakten Bildfolge ist er in viele private und öffentliche Sammlungen gekommen. (Unter anderem ist sein „Stattmeter Nr. 3“ im Gemäldekatalog des Lehmbruck Museums abgebildet.)
Hier kann der Kalender bestellt werden Rudolf Kley, Bahnhofstr. 134, 47137 Duisburg Tel 0203/442999. Als Ausweis reicht z,B. bei der Abholung der Einzahlungsbeleg über 100 Euro. Die Kontonummer kann bei der Stadt Duisburg erfragt werden Tel.: (0203) 283-2197 
Rudolf Kley
Bahnhofstr. 134
47137 Duisburg
Tel 0203/442999
Über das Unternehmen
Zur Person
Seit 1951 lebt Rudolf Kley, geb. 1946 in Wolfenbüttel, in Duisburg-Meiderich. 1976 übernahm er dort die Leitung der Löwen-Apotheke. Seine Liebe gehört von Jugend an der Malerei. Ihr therapeutischer Aspekt interessiert den Apotheker besonders. Er gründet 1977 in Meiderich die Galerie 77 und ein Jahr später die Kulturwerkstatt Meiderich und einen alljährlich stattfindenden Kunstmarkt. Der Freizeitmaler will seinen Mitbürgern Berührungsängste mit der Kunst nehmen und sie zu eigenem schöpferischen Handeln animieren. Mit seiner Aktion „Kunst ist Kohl“ macht Rudolf Kley 1981 bundesweit Furore und lernt dabei Josef Beuys und Wolf Vostell kennen. 1985 kommt er mit der längsten abstrakten Bildfolge ins Guinnessbuch der Rekorde und mit ihren Einzelbildern in viele öffentliche und private Kunstsammlungen. Seit seinem 40. Geburtstag sammelt er Luftpumpen, um die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst einzuführen und den Vereinbarungscharakter von Kunst und Qualität von Kunst offen zulegen. „Es gibt keinen verbindlichen Qualitätsmaßstab außer dem der Authentizität.“ Er färbt die Luftpumpen gelb, um aus ihnen das Weizenfeld zu rekonstruieren, in dem sich van Gogh erschossen hat. Die Aktion zieht sich bis heute hin. Trotz großer Resonanz in den Medien ist bisher nur einen Teil der benötigten 30000 Luftpumpen zusammengekommen. 2010 unternimmt er alles, um die benötigten Pumpen im Zuge der Loveparade zu erhalten und engagiert sich für deren Durchführung. Natürlich trägt er, wie viele andere Duisburger auch, deshalb keine Verantwortung für die Katastrophe. Aber die Lust an dem Luftpumpenfeld ist ihm vergangen. Seine Botschaft erscheint ihm im Verhältnis zu den entstandenen Leid nicht mehr so wichtig. Im Augenblick kann er sich ein solches Feld nur als Gedenkfeld für die Toten und Verletzten vorstellen. Er fordert unbürokratische Hilfe für die Opfer. Diese muss nicht sofort einem Schuldeingeständnis gleichkommen. Aber auch die Stadt Duisburg, der Oberbürgermeister, der Stadtrat, die Verwaltung, die Bürger der Stadt tragen nach seiner Ansicht eine moralische Verantwortung. „Es ist unmoralisch, sich dieser dadurch entledigen zu wollen, dass man sie an einer einzigen Person, nämlich dem Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, festmacht. Auch die jetzige Landesregierung wollte die Loveparade.“