(openPR) Technik nach dem Vorbild der Natur entwickeln – so lautet das Ziel des neuen Studiengangs Bionik, den die Fachhochschule Gelsenkirchen seit diesem Wintersemester an ihrem Standort in Bocholt anbietet. Dabei kann sie auf breiten Rückhalt der regionalen Wirtschaft zählen. Gemeinsam mit rund 25 Stiftern aus dem Westmünsterland beteiligt sich die TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH während der fünfjährigen Anlaufphase an der Finanzierung von drei der insgesamt fünf Bionik-Professuren.
Vom Potential der Bionik profitieren
Von dem Potential der Disziplin ist TEKA überzeugt. „Die Reinhaltung der Luft in Industrieunternehmen gewinnt vor dem Hintergrund der ge-stiegenen Anforderungen an Mitarbeitergesundheit, Umweltschutz und Energieeffizienz ständig an Bedeutung. Wir erhoffen uns vom neuen Studiengang Bionik wegweisende Anknüpfungspunkte, wie Vorbilder aus der Natur technisch umgesetzt werden können“, erklärt Klaus Gärtner, Leiter der Entwicklungsabteilung bei TEKA. „Denn als weltweit agie-rendes, aber in der Region verwurzeltes Unternehmen arbeiten wir ständig daran, unsere Produkte zu optimieren“, fährt er fort.
Neue Impulse für die Region
Ein passendes Gebäude, das bis zum Sommer fertig sein soll, lässt die Fachhochschule derzeit für rund eine Mio. Euro in Bocholt bauen. FH-Präsident Prof. Dr. Bernd Kriegesmann dankte kürzlich bei der Grün-dungsfeier allen Helfern für ihre Unterstützung und gab gleichzeitig das Ziel vor: „Wir wollen kreative Lösungen durch kreative Menschen entwi-ckeln lassen – und so Impulse für die Region schaffen.“ Mit der zukunftsweisenden Disziplin, die Erkenntnisse aus Biologie und Technik miteinander verknüpft und in vergleichbarer Form deutschlandweit nur in Bremen und Saarbrücken existiert, werde ein wichtiger Beitrag geleistet, den Standort in Bocholt zu festigen und gleichzeitig die Region attrakti-ver zu machen, betonte Landrat Dr. Kai Zwicker. Schließlich herrsche „ein zunehmender Wettbewerb zwischen den Regionen im Kampf um Köpfe“. Die heimische Industrie soll künftig durch Kooperationen von der Zusammenarbeit profitieren: „Die Verbindungen zur regionalen Wirt-schaft sollen auf Dauer ausgebaut werden. So können die Unternehmen im Rahmen des dualen Studiengangs ihren eigenen Ingenieurnachwuchs mit ausbilden“, erklärt Kriegesmann.











