(openPR) Merzig, 23. September 2010– Die Villeroy & Boch Fliesen GmbH, Anbieter von keramischen Produkten für gehobene Raumkultur, setzt nicht nur mit innovativen Produkten Standards, sondern auch durch vielfältige Maßnahmen im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Als erster deutscher Fliesenhersteller erhält Villeroy & Boch Fliesen die EMAS-Zertifizierung grenzüberschreitend für alle drei Produktionsstandorte Mettlach, Merzig und La Ferté-Gaucher (Frankreich). EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) ist das strengste und umfassendste Umweltzertifikat in Europa. Es wurde als freiwilliges Prüfsystem von der Europäischen Gemeinschaft entwickelt und gilt für Unternehmen, die über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus ihre Ökobilanz verbessern wollen.
Die Verknüpfung von Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Umweltbewusstsein hat bei Villeroy & Boch Fliesen eine lange Tradition. Bereits 1830 führte das Unternehmen die erste energieeffiziente Ofentechnik ein. Seit 2005 ist das Unternehmen Mitglied im sogenannten Umweltpakt Saar, dessen Ziel eine dauerhafte umweltverträgliche Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Saarland ist. Zu den Umweltschutzmaßnahmen der letzten Jahre gehören etwa ein eigener Abwasser-Kreislauf, bei dem der Feststoffanteil des Abwassers sedimentiert und recycelt wird, indem der Rohstoff in der Masse wiederverwendet wird. Auf diese Weise konnte auch die Recyclingquote des rückgeführten Abwassers auf über 95% gesteigert werden. Außerdem nutzt Villeroy & Boch Fliesen für die Produktion nur natürliche Werkstoffe wie Ton, Kaolin und Feldspat. Der Hauptrohstoff Ton wird dabei in relativer räumlicher Nähe von einem nach EMAS validierten Unternehmen im Westerwald abgebaut und zu den Produktionsstandorten geliefert. Trotz gestiegener Produktion konnte das saarländische Unternehmen darüber hinaus durch ein intelligentes Konzept den CO2-Ausstoß um rund 2500 t CO2 innerhalb von drei Jahren reduzieren. Für den Transport-Bereich werden bereits seit 2008 erdgasbetriebene Autos für nahezu alle Transporte innerhalb des Saarlandes eingesetzt.
Gesteuert werden die umfangreichen Umweltschutzmaßnahmen durch ein zentrales Umwelt-Management in Merzig. Dabei werden sämtliche umweltrelevante Prozesse aller Werke von Villeroy & Boch Fliesen ständig in quantifizierter Datenform analysiert. Konkrete Handlungsansätze unterstützen das Unternehmen dabei, kontinuierlich Umweltschutzmaßnahmen verbindlich umzusetzen. Dabei kommt den Mitarbeitern eine Schlüsselrolle zu, denn jeder trägt in seinem jeweiligen Bereich die Verantwortung für den Umweltschutz.
Durch die EMAS-Zertifizierung verpflichtet sich Villeroy & Boch Fliesen innerhalb von drei Jahren konkrete weitere und über die normalen Gesetzesvorgaben hinaus geltenden Umweltziele über die Ländergrenzen hinweg für alle Standorte umzusetzen. Dies geschieht auf freiwilliger Basis.
Zu den Zielen gehören etwa
• Die Reduzierung des spezifischen Energieverbrauchs an den allen drei Standorten um 5% bis 2013
• Die Reduzierung der spezifischen Menge an keramischen Abfällen an den Standorten Merzig und Mettlach um 10% bis 2013
• Reduzierung der im Einsatz befindlichen Gefahrstoffe an allen drei Standorten um 5% bis 2013
• Stärkere Berücksichtigung umweltverträglicher Stoffe bei der Neuentwicklung keramischer Produkte
• Weitere Sensibilisierung der Mitarbeiter für das Thema Umweltschutz etwa durch Schulungen, gezieltes Ideenmanagement und ein konkretes Naturschutzprojekt auf dem Betriebsgelände
• Die Reduzierung des spezifischen Wasserverbrauchs um 5% bis Mitte 2013 am Standort Merzig
• Die Reduzierung des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes der Leasingfahrzeuge am Standort Merzig um 10% bis Mitte 2013
Diese und weitere selbstauferlegte Ziele zur kontinuierlichen Verbesserung des Umweltschutzes werden in einer eigenen Umwelterklärung 2010 dokumentiert und nach drei Jahren überprüft. Nur wenn diese Ziele nachweislich umgesetzt werden, erhält Villeroy & Boch Fliesen 2013 erneut die EMAS-Zertifizierung.
„Villeroy & Boch Fliesen steckt das Thema Umweltschutz in den Genen. Daher ist auch in konjunkturell schwierigen Zeiten der sparsame Umgang mit Ressourcen für uns selbstverständlich. Wer bewusst mit Rohstoffen umgeht, denkt nicht nur ökologisch und ökonomisch, er erfüllt auch die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden wie Bauplaner, Architekten und natürlich Endverbraucher“, kommentiert Dr. Eckard Kern, Geschäftsführer Villeroy & Boch Fliesen.
Das EMAS-Zertifikat wird am 5. Oktober 2010 am Standort Merzig im Beisein der saarländischen Umweltministerin Dr. Simone Peter enthüllt.










