(openPR) Studie: Hamburg ist die Nr. 1 bei Luxus-Wohnungen
In Berlin stärkster Preisanstieg, aber vergleichsweise geringe Bautätigkeit
Wenn es um luxuriöse Wohnungen geht, steht Hamburg in Deutschland an der Spitze. In einer aktuellen Studie im Auftrag der Ralf Schmitz Wohnungsbaugesellschaft liegt die Alster-Metropole bei der Anzahl der Neubauten, aber auch bei den Preisen auf dem ersten Platz. Besonders teuer sind Luxus-Neubauten zudem in München und Berlin.
Berlin, 20. September 2010. Die Nachfrage nach luxuriösen Neubauwohnungen ist in den deutschen Großstädten ungebrochen. Die von der renommierten BulwienGesa AG untersuchten Märkte in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main und Düsseldorf zeigen aber auch große Unterschiede bei der Projektanzahl und der Preisentwicklung. Spitzenreiter ist in beiden Kategorien Hamburg. Ganze elf Prozent der aktuellen Neubauvorhaben sind hier dem Luxussegment zuzuordnen. Der Boom spiegelt sich allerdings auch bei den Kosten wider: Mit durchschnittlich 9.040 Euro pro Quadratmeter liegt die Hansestadt deutlich vor München (7.260 Euro). Es folgen Berlin sowie Düsseldorf und Frankfurt am Main.
Erhebliche Unterschiede sind in der Studie zudem bei den Wohnungsgrößen herauszulesen. Mit durchschnittlich 190 Quadratmetern bietet München im Vergleich besonders großzügige Luxuswohnungen, während die Bankenmetropole Frankfurt am Main nicht nur bei den Durchschnittspreisen, sondern auch bei der Wohnungsgrößen mit durchschnittlich 140 Quadratmetern das Schlusslicht bildet.
Eine Sonderstellung im Städtevergleich nimmt Berlin ein. Bezogen auf 10.000 Einwohner werden in der Hauptstadt zurzeit lediglich 0,6 Wohneinheiten im Luxus-Segment gebaut. Zum Vergleich: In Hamburg, Frankfurt am Main und München sind es rund dreimal so viel. Viel Dynamik zeigt die Hauptstadt hingegen bei der Preisentwicklung: In den letzten zehn Jahren stiegen sie im Luxussegment um mehr als 30 Prozent. In München und Hamburg waren es immerhin noch knapp 23 bzw. fast 15 Prozent. Vergleichbar moderat stiegen die Preise hingegen in Düsseldorf.
Dass Berlin im Luxussegment noch viel Potenzial besitzt, davon ist Daniel Ralf Schmitz, Geschäftsführer der Ralf Schmitz Wohnungsbaugesellschaft, überzeugt. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Kempen am Niederrhein zählt in Deutschland zu den Top-5 Projektentwicklern von Luxusimmobilien und hat vor fünf Jahren eine Niederlassung in der Hauptstadt eröffnet. „Die sympathische Ausstrahlung der Stadt, ihre bedeutende Geschichte und das kreative Image locken immer mehr solvente Wohnungskäufer an die Spree“, so Schmitz. Gefragt seien vor allem großzügige Wohnungen in den traditionellen Toplagen Grunewald oder Zehlendorf. „Wir könnten in Berlin, aber auch in anderen Metropolen noch wesentlich mehr Luxuswohnungen verkaufen“, meint Schmitz. Allerdings seien geeignete Grundstücke Mangelware.
Zu den aktuellen Projekten der Ralf Schmitz Wohnungsbaugesellschaft zählen die Hubertusgärten im Berliner Grunewald und das Haus Berengar in Düsseldorf-Oberkassel.
Die Studie:
Die Marktstudie „Luxus-Neubau-Eigentumswohnungen in deutschen Metropolen“ hat die BulwienGesa AG im Auftrag der Ralf Schmitz Wohnungsbaugesellschaft im August 2010 erstellt. Für die Erhebung aktueller Zahlen wurden dabei öffentlich vermarktete Projekte berücksichtigt, deren Fertigstellung im Jahr 2010 oder später geplant ist und für die bereits eine konkrete Wohnungsanzahl sowie Preise vorliegen. Die Einordnung als Luxuswohnung erfolgte auf der Grundlage eines für den jeweiligen Ort definierten Mindestpreises pro Quadratmeter bzw. in Einzelfällen auch über den Gesamtkaufpreis.
Abbildung:
Die Berliner Hubertusgärten verbinden Exklusivität und moderne Wohnvorstellungen mit einer zeitlos klassischen Architektursprache. (Fotonachweis: Ralf Schmitz Wohnungsbaugesellschaft/Thomas Hedrich, Berlin)








