(openPR) Was verstehen wir überhaupt unter Hunderziehung?
Erstens:
Eine soziale Bindung – Jeder Hund muß sich an „seine(n) Menschen“ gewöhnen. Dies geschieht zunächst durch intensive Beschäftigung und Spiel (optimalerweise noch im Welpenalter in den Prägungsphasen). Eine gute Beziehung kann nicht ohne das Vertrauen und die Aufmerksamkeit des Hundes zu „seinem Menschen“ (und umgekehrt) funktionieren. Der Hund zweifelt einfach nicht daran, daß wir ihn verstehen, darum müssen wir für den Hund in seiner Sprache verständlich bleiben, nur so kann er zu dem Menschenfreund werden, den wir uns vorstellen.
Zweitens:
Eine zweifelsfrei geklärte Rangordnung. Nach dem Familienprinzip aufgebaut sind Hunde soziale Tiere, für die es unabdingbar ist, in einer hierarchisch (nicht demokratisch) stabilen Gruppe zu leben. Und diese braucht einen Chef – einen ruhigen, besonnenen, am besten „coolen“, jede Situation im Griff habenden Boss. Er hat die Kontrolle über alles Wichtige wie fressen, spielen, schlafen, Körperkontakt... – ist aber auch z.B. für die Sicherung des Rudels/der Familie zuständig. Ist in den Augen des Hundes diese Rangordnung nicht eindeutig geklärt, bedeutet das für den Hund außerordentlichen Stress - er ist mit derartigen Führungsaufgaben heftig überfordert. Zunächst evtl. noch leichte Probleme verschiedenster Art bis hin zu chronischem Angstverhalten oder Aggression gegen Mensch und/oder Tier können die Folge sein.
Drittens:
Es ist nie zu spät!
Zusammenfassung:
Erstens:
Wer seinen Hund verprügelt um zu beweisen wer das sagen hat, hat von hausaus verloren, weil er Eine soziale Bindung vernichtet.
Zweitens:
Wer seinen Hund durch ständige Liebesbeweise zu erkaufen versucht, hat auch verloren, weil er Eine zweifelsfrei geklärte Rangordnung in Frage stellt.
Drittens:
Sorgen Sie für eine friedliche Rangordnung. Wir helfen Ihnen!!












