(openPR) „Waschhaus-Leben“
Arbeiten von Alexandra Hendrikoff
Eröffnung: Dienstag, den 12.10.2010, um 19 Uhr im Waschhaus, Jahnstr. 30 (Hinterhof), 80469 München
Ausstellungsdauer: 13.10. – 23.10.2010
Öffnungszeiten: Mi.–Sa. 18 – 21 Uhr, u.n.V.
Finissage: Samstag, den 23.10.2010, um 18 Uhr
Die Realisierung des Ausstellungsprojekts „Waschhaus-Leben“ der in München lebenden und arbeitenden Künstlerin Alexandra Hendrikoff (geb. 1965) erfolgt in Zusammenarbeit der Künstlerinnenvereinigung GEDOK München und kunst-pause, vertreten durch den Kurator
Dr. Jürgen Wurst.
Ein altes, behutsam renoviertes Waschhaus im Hinterhof eines bürgerlichen Mietshauses im Zentrum Münchens entpuppt sich als Refugium seltsam wesenhafter Objekte. Hinter der Eingangstür öffnet sich eine unerwartete Welt: Organisch wirkende, an fleischfressende Pflanzen erinnernde Gebilde besiedeln Wände und Decke. Farbige Hohlkörper, zarte, transparente Objekte, deren Inneres über und über mit feinen Härchen besetzt ist, schweben wie Medusen oder Quallen durch den Raum.
Die „Eigenart“ dieser aus Materialien wie Transparentpapier, Strohseide, Pflanzensamen, Gaze und Garn gefertigten Schwebeobjekte hat etwas fast magisch Anziehendes – fasziniert und verleitet zum Anfassen. Vor einer Berührung schreckt man jedoch zurück – zu unheimlich, zu bedrohlich, aber auch zu fragil erscheinen die neuen „Bewohner“ des alten Waschhauses.
Überraschung und Unsicherheit stehen dem Eindruck von Schönheit und „organischer Fülle“ im Raum gegenüber. Schließlich geben sich die Objekte von Alexandra Hendrikoff als filigrane Strukturen, Blasen, Zellhaufen und von Adern durchzogene Gebilde zu erkennen – und erinnern plötzlich an die unserem Auge verborgenen Baupläne des Lebens.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Michaela V. Dietrich (0176-45531864) oder Dr. Jürgen Wurst (0173-9040585)
GEDOK Muenchen e.V.
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Die GEDOK ist die größte und traditionsreichste interdisziplinäre Künstlerinnenorganisation in Deutschland. Sie wurde 1926 von Ida Dehmel gegründet. Als gemeinnützig anerkannte Organisation hat es sich die GEDOK sich zum Ziel gesetzt, die Arbeit talentierter Künstlerinnen nachhaltig zu fördern, ihnen den Weg in die Öffentlichkeit zu erleichtern, die Verbindung zwischen Künstlerinnen und Kunstförderern zu festigen und die gleichgestellte Position von Frauen im Kulturbetrieb mit institutioneller und praktischer Hilfe zu fördern.
Die GEDOK setzt sich über ein Netzwerk von Kontakten zu Kultur, Politik und Medien für die Belange der Künstlerinnen aller Sparten ein: Bildende Kunst, Angewandte Kunst, Neue Medien, Musik, Literatur und Darstellende Kunst insbesondere im Kontext grenz- und spartenüberschreitender Tendenzen der Gegenwartskunst. Über die Aufnahme einer Künstlerin in die GEDOK entscheidet eine Fachjury. Die Mitgliedschaft als Kunstförderer steht allen Kunstinteressierten offen.
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Das Programm der GEDOK München umfasst Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Vorträge, Führungen, Atelier- und Werkstattbesuche, Symposien sowie Mitgliedertreffen. Seit 1999 ermöglicht die GEDOK München jährlich einer jungen Künstlerin als Debütantin eine Einzelausstellung mit eigener Katalogpublikation.