(openPR) Rasches Wachstum braucht großen Überblick über die Strukturen, großer Überblick braucht innovative Unterstützung
Unglaubliche 60 Unternehmen wurden von der ANDRITZ AG seit 1990 erworben, damit gehört der Technologie-Konzern zu den am stärksten wachsenden Unternehmen in Österreich. Wie können jedoch die sich ständig ändernden Organisationsstrukturen transparent für das Management dargestellt werden? Für diese Aufgabe wurde MUM von NETCONOMY implementiert, das innovative Mastersystem sammelt und verwaltet organisationsrelevante Daten über alle Beteiligungen und erlaubt auf Knopfdruck tagesaktuelle Auswertungen.
Die ANDRITZ-GRUPPE ist eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen in Österreich. Sie hat sich von ihrem Hauptsitz in Graz aus einer Eisengießerei, wo Kräne und Turbinen produziert wurden, zu einem der weltweit führenden Lieferanten von maßgeschneiderten Anlagen und Dienstleistungen für Wasserkraftwerke, für die Zellstoff- und Papierindustrie, die Stahlindustrie sowie andere Spezialindustrien entwickelt. Der Konzern expandiert laufend, zum einen durch organisches Wachstum, zum anderen durch Firmenzukäufe um das Portfolio zu ergänzen oder durch die Eröffnung neuer Standorte mit dem Ziel, die Kundennähe weltweit zu verstärken. ANDRITZ verfügt mittlerweile über mehr als 150 Produktionsstätten sowie Service- und Vertriebsgesellschaften auf der ganzen Welt und beschäftigt rund 13.700 Mitarbeiter. Diese globale Präsenz bringt eine komplexe Organisationsstruktur mit sich, welche sich aufgrund der Wachstumsstrategie auch ständig ändert; so hat die ANDRITZ AG seit 1990 im Zuge komplementärer Zukäufe über 60 Unternehmen erworben und in die Gruppe integriert, darunter auch die Wasserkraftsparte VA Tech Hydro. Im Durchschnitt waren in den letzten 20 Jahren also 3 neue Unternehmen jährlich zu integrieren und das brachte die große Herausforderung, die Organisationsstruktur weiterhin transparent und konsistent darzustellen
Aufgabe: Ablöse der unbefriedigenden Excel-Listen durch zentrale, transparente Lösung
Alle organisationsrelevanten Informationen waren in Excel-Dateien abgelegt, deren Tabellenform erlaubt allerdings nur zweidimensionale Verknüpfungen, während Organisationsinformationen zumeist ein Netzwerk an Verknüpfungen beinhalten wie Unternehmen, zugehörige Mitarbeiter, deren unterschiedliche Rollen und damit Berechtigungen, eingesetzte Ressourcen, usw. Das Arbeiten mit den Excel-Listen führte aufgrund des starken Wachstums bei der ANDRITZ AG zu einer unbefriedigenden Situation: Änderungen in der Beteiligungsstruktur waren nur mehr schwer nachvollziehbar, verschiedene Dateien waren aufgrund der dezentralen Ablage in unterschiedlichen Versionen vorhanden, Daten für eine einheitliche Gesamtsicht waren nur mehr mit großem Aufwand zu konsolidieren und zu interpretieren. Beispielsweise waren die Abhängigkeiten zwischen Prozessen, Personen und Hardware-Lizenzen nicht definiert und die Rollenstruktur war nicht einsehbar. Daher wurde eine Lösung gesucht, um alle organisations-relevanten Informationen in einer zentralen Datenbank abzulegen und den einfachen Zugang zu gewährleisten.
Lösung: Strukturierte Verwaltung der Beteiligungen und Standorte mit MUM
Die Wahl fiel auf MUM Master Data Management von NETCONOMY. Analog zu einem CRM-System, das nach außen, also auf die Informationen über die Kunden gerichtet ist, bildet MUM in einer Datenbank alle internen Daten ab; das sind bei ANDRITZ Informationen über den Aufbau des Unternehmens aus verschiedensten Perspektiven wie Organisations- und Eigentümerstrukturen, gepaart mit Informationen aus anderen Bereichen wie Beteiligungen, IT-Infrastruktur oder Prozessstruktur. Die Daten können aus unterschiedlichen Quellsystemen kommen, MUM gleicht sie täglich ab und fungiert als Mastersystem zur Sammlung, Verwaltung und Distribution aller organisationsbezogenen Informationen - damit wird die Konsistenz der Daten gewährleistet.
Das Projekt wurde gemeinsam mit NETCONOMY umgesetzt, wobei ANDRITZ als Schlüsselanwender bei der Entwicklung mit einbezogen wurde. Die Experten von NETCONOMY definierten ein zentralisiertes Datenmodell, alle dezentral verwalteten Informationen wurden abgelöst. Bendikt Stimpfl-Abele, Projektleiter für das MUM-Projekt bei der ANDRITZ AG beschreibt den gemeinsamen Prozess: „Das einzigartige Konzept von MUM sowie das Angebot an Rapid Prototyping Möglichkeiten haben uns überzeugt. Innerhalb kurzer Zeit hat die zentrale online Datenbank zu gesteigerter Transparenz und verbesserter Handhabung der Daten geführt, denn Organisationsstrukturen sowie ihre Abhängigkeiten und Verbindungen sind nun klar abgelegt“. Dem Anwender präsentiert sich MUM mit einer Web 2.0 Oberfläche, die einfach und intuitiv zu bedienen ist. Weitestgehend standardisierte Reports haben die unübersichtlichen großen Excel-Tabellen ersetzt.
Nutzen: transparente Aufbauorganisation, aktuelle Daten, schnelles Erstellen von Reports
Die Projektziele wurden allesamt erreicht
• Die ANDRITZ AG hat mit MUM eine einheitliche zentrale Datenbank zur Abbildung der Organisations- und Eigentümerstruktur sowie der dazu relevanten Informationen
• Änderungen, also zum Beispiel die Integration neuer Beteiligungen, werden automatisch mit protokolliert und sind somit nachverfolgbar
• Die in MUM hinterlegten Daten können in anderen Intranet-Anwendungen weiter verwendet werden
• Der Aufwand zur Erstellung von Berichten hat sich massiv reduziert, gleichzeitig wurde die Qualität der Daten gesteigert.
Klaus Glatz, CIO der ANDRITZ AG, resümiert: „Wir haben es mit MUM geschafft, eine strukturierte Erfassung und Verwaltung unserer Stammdaten, welche die Organisations- und Eigentumsstruktur darstellen, zu realisieren. Alle Gesellschaften und Standorte sind jetzt zentral und transparent verwaltet, somit können wir verschiedene Sichten und Auswertungen erstellen, was bis dato nicht möglich war“. MUM liefert dem Management auf Knopfdruck tagesaktuelle Gesamtsichten zur Steuerung des Konzerns und unterstützt damit als wichtiges Werkzeug die kontinuierliche Wachstumsstrategie.













