(openPR) „… es ist toll, dass sie so offen über Sex redet“, Steven, 23.12.1991
An einem warmen Frühlingsmorgen schlendert Annette Biesalski, wie schon so oft am Wochenende, über einen Flohmarkt in Gelsenkirchen. Dabei fällt ihr Blick auf einen alten Aktenordner mit der Aufschrift „Briefwechsel Lesley und Steven – Oktober 1991 bis Oktober 1992“. Rasch wird sie sich mit dem Verkäufer über den Handel einig und beginnt noch auf einer Parkbank zu lesen. Rund einhundert Briefe zwischen Bochum und Dortmund dokumentieren die Entwicklung der Bekanntschaft zwischen Lesley und Steven auf einzigartige Weise.
Lesley und Steven lernen sich anlässlich eines Rock-Konzertes kennen und tauschen ihre Adressen aus. Fortan treten sie in emsigen Federkrieg, schreiben sich mehrmals pro Woche Briefe und erfahren dabei mehr über sich und den anderen. Sie berichten sich von ihren tagtäglichen Erlebnissen, fragen um Rat in Krisensituationen und tauschen sich auch bald über ihre Wünsche, Sehnsüchte und ihr Intimleben aus...
So lässt Lesley Steven in ihren Briefen schließlich auch an einem Liebesroman teilhaben, den sie selbst schreibt und der Steven mitnimmt auf eine emotionale Reise durch die Wirren der Liebe...
Als Steven Lesleys beste Freundin kennen lernt, wendet sich das Blatt…
Im Jahre 2010 beschließt Annette Biesalski, den Inhalt der Briefe mit geänderten Personennamen in einem Buch für die Nachwelt festzuhalten. Daraus entstanden ist der Briefroman „Das Mädchen und der Psycho“.











