(openPR) Und wer lacht, lebt gesünder - gemäß dem Motto des Tages der Zahngesundheit am 25. September 2010
Der Solinger Implantologie Dr. med. dent. Gunnar Schaake beantwortet die wichtigsten Fragen zu Zahnimplantaten
Jeder spricht über Implantate. Aber wie kann man sich Implantate vorstellen?
Kleine Schrauben werden als Metallkorpus in den Kiefer eingepflanzt, verwachsen dort mit dem Knochen und bilden damit die Basis für Zahnersatz wie Kronen, Brücken oder Prothesen. Diese neuen stabilen Pfeiler übernehmen dann die Funktion einer künstlichen Zahnwurzel. Als Material wird das vom Körper gut vertragene Titan verwendet.
Was ist der besondere Vorteil von Implantaten?
Es wird nur das ersetzt, was verloren gegangen ist. Um einen fehlenden Zahn zu ersetzen, muss kein gesunder Nachbarzahn beschliffen werden. Fehlen mehrere Zähne, bieten Implantate die Alternative zu einer herausnehmbaren Prothese. Selbst in einem völlig zahnlosen Kiefer kann Zahnersatz sicher auf Implantaten befestigt werden.
Ist implantatgetragener Zahnersatz in allen Fällen geeignet?
Sobald das Knochenwachstum abgeschlossen ist, etwa ab dem 18. Lebensjahr, kann ein implantatgetragener Kunstzahn eingesetzt werden. Und auch im fortgeschrittenen Alter muss unter Beachtung gewisser Voraussetzungen nicht auf die gewohnte Lebensqualität beim Sprechen und Essen verzichtet werden. Besondere Abklärungen sind erforderlich bei Diabetes oder Schwangerschaft. Bei bestimmten Knochenleiden sind Implantationen ausgeschlossen.
Wie langlebig ist ein Implantat?
Über 90 Prozent aller Implantate sind nach zehn Jahren noch in sehr gutem Zustand und bleiben weitere Jahre funktionstüchtig. Grundlage für eine lange Haltbarkeit ist die sorgfältige Planung des Eingriffs und die gründliche Pflege der Implantate durch die Patienten. In der Zahnarztpraxis können Patienten lernen, wie sie ihre Zähne richtig pflegen können.
Was kostet eine Implantat-Versorgung?
Die Kosten hängen vom Einzelfall ab und variieren je nach Anzahl der Implantate, dem Implantat-Typ und dem Schwierigkeitsgrad des Eingriffs. Vor einer Behandlung empfiehlt sich die Nachfrage bei der Krankenkasse, um eine Kostenbeteiligung abzuklären.









