(openPR) Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI hat im Rahmen einer festlichen Preisverleihung am 9. September 2010 im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin die Gewinner des Deutschen Kulturförderpreises bekannt gegeben. In der Kategorie Kleine Unternehmen ging der Preis an die Intervideo Filmproduktion GmbH für den Intervideo Nachwuchspreis.
Mit ihrem „Intervideo Nachwuchspreis“ motiviert die Intervideo Filmproduktion GmbH junge Filmemacher, sich kreativ und kritisch mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinanderzusetzen – unabhängig von Sachzwängen. Schon bei der ersten Ausschreibung 2009 erhielt das 5-köpfige Intervideo-Team 236 Einsendungen aus 31 Ländern, die von einer unabhängigen Fachjury bewertet wurden. Die Preisträger in den Sparten „Dokumentation", „Fiction" und „freie Arbeiten" wurden nicht nur mit Geld- und Sachpreisen, sondern auch mit umfangreicher Öffentlichkeitsarbeit für ihre Werke belohnt: So fand die Preisverleihung im Rahmen eines Filmfestivals statt, bei dem sich die Nachwuchstalente und Profis intensiv austauschen konnten. Die Jury: „Intervideo hat ein Kulturförderkonzept entwickelt, das eng mit dem Tätigkeitsfeld des Unternehmens verbunden ist. Das häufig noch vernachlässigte Gebiet der Filmkunst erfährt so fachlich versierte und nachhaltige Förderung.“ Die Gewinnerfilme des Nachwuchspreises finden sich auf http://www.intervideo-filmproduktion.de und http://www.intervideo-nachwuchspreis.de
In der Kategorie „Große Unternehmen“ ging der erste Preis an die BASF AG für „Junges Theater im Delta“. In der Kategorie „Mittlere Unternehmen wurde die Deutsche Kreditbank AG für die „Berlin-Brandenburgische Kinderchorwerkstatt“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet.
Die Preisträger wurden von einer 13-köpfigen Jury – Vertreter aus Wirtschaft, Kultur, Politik
und Medien – ausgewählt. Durch die Preisverleihung führte die ZDF-Moderatorin Barbara
Hahlweg. Bundesverteidigungsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg bekräftigte in seiner Festrede: "Kultur ist das facetten- wie wandlungsreiche Gesicht einer Gesellschaft. Sie intensiv zu fördern ist Ausdruck von Bürgersinn und Verantwortung.". Dr. Clemens Börsig (Vorstandsvorsitzender Kulturkreis der deutschen
Wirtschaft im BDI und Aufsichtsratsvorsitzender Deutsche Bank AG) hielt die Laudatio für Intervideo, Bernd Ziesemer (Publizist und ehemaliger Chefredakteur Handelsblatt) sowie Hans Werner Kilz (Chefredakteur
Süddeutsche Zeitung) haben die Laudatien für die weiteren preiträger gehalten.
Dr. Stephan Frucht, Geschäftsführer des Kulturkreises und Jury-Mitglied, betont: „Der Deutsche Kulturförderpreis wird in diesem Jahr zum fünften Mal verliehen. Er hat sich zu einem wichtigen Trendbarometer der unternehmerischen Kulturförderung entwickelt. Die ausgezeichneten Unternehmen mit ihren intelligenten und kreativen Förderprojekten sind eindrucksvoller Beleg für die beständige Fortentwicklung der unternehmerischen Kulturförderung im Kontext einer Corporate Cultural Responsibility in Deutschland.“
Der Intervideo Nachwuchspreis:
Die Idee zum Intervideo Nachwuchspreis entstammt dem Wunsch, Industrie und Wirtschaft aus einer Perspektive zu betrachten, die bei Image- und Werbefilmen nicht erlaubt ist. Kreativität findet im eng gesteckten Rahmen des Zielgruppen-Konsenses statt.
So entstand 2009 das Experiment, einen Filmpreis auszuloben. Unabhängig von Sachzwängen sollten junge Filmemacher die übergreifende und globale Dimension von Fortschritt und Entwicklung reflektieren. Unter dem Motto: „Morgen sehen wir weiter“ wurden Nachwuchs-Filmemacher aufgefordert, sich kreativ, spielerisch und kritisch mit der Entwicklung der Gesellschaft und des Lebens auf der Erde in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten zu beschäftigen. Die große Anzahl der Einsendungen (und der Kulturpreis) sind für das Intervideo-Team Ansporn genug, um den Filmpreis künftig alle zwei Jahre auszuloben.
Der Deutsche Kulturförderpreis:
Der Deutsche Kulturförderpreis wird vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI gemeinsam mit seinen Partnern Handelsblatt und Süddeutsche Zeitung seit 2006 jährlich an Unternehmen für herausragende Kulturförderung vergeben. Prämiert werden kreative Förderkonzepte, die kulturelle Relevanz besitzen, nachhaltig angelegt sind und einen Wissenstransfer zwischen Unternehmen und Kulturschaffenden beinhalten. Insgesamt hatten sich dieses Jahr rund 90 Unternehmen mit einem ihrer Kulturförderprojekte um den Preis beworben.










