(openPR) Düsseldorf, 02.05.2005 — Intermec Technologies präsentiert eine Laser-Scan-Engine für Barcodes, die zuverlässiger arbeitet, mit geringeren Abmessungen auskommt und eine längere Lebensdauer aufweist als derzeitige Technologien. Die neue EXCELerate Scan-Engine basiert auf der Micro Electro Mechanical Systems (MEMS)-Technik, die in fünfjähriger Zusammenarbeit mit dem deutschen Fraunhofer-Institut entwickelt wurde.
Die MEMS-Bausteine werden mit den gleichen Verfahren hergestellt wie integrierte Schaltungen und konzentrieren einen bisher nicht erreichten Grad an Funktionalität auf einem Chip. Dies ermöglicht ein neues Niveau an hochentwickelter Funktionalität und Zuverlässigkeit auf dem Silizium Chip zu integrieren. MEMS-basierte Laser-Scan-Engines verrichten ihre Arbeit erheblich schneller, weil sie ohne bewegliche Teile auskommen. Mit den bereits verfügbaren Geräten sind Scan-Vorgänge in einem Fünftel der Zeit abgeschlossen, die ein herkömmlicher Laserscanner mit Motorantrieb benötigt. Für spätere Versionen gehen die Entwickler von Tausenden Scans pro Sekunde aus. Die hohe Geschwindigkeit erlaubt präzises Scannen in zwei Richtungen, lineare und gestapelte (stacked) Codes können aus jeder Position gelesen werden. Spätere Versionen werden auch in der Lage sein, zweidimensionale Raster für Matrix-Codes zu scannen. Durch die Reduzierung der mechanischen Komponenten auf ein Minimum, erhöht sich die Lebensdauer der Scan-Engine beträchtlich. Außerdem lassen sich die Geräte sehr kompakt bauen und widerstehen höheren Dauerbelastungen.
Die MEMS-basierten Produkte erweitern das Angebot von Intermec in puncto Barcode-Scannen mit 1D- und 2D-Funktionen. Das erste Modell der MEMS-Familie, der EXCELerate EL10, wird als integrierter Laserscanner für eine Reihe von Intermec Handheld-Computern und Scannerprodukten angeboten und die Anforderungen der Industrie hinsichtlich Robustheit und Widerstandfähigkeit erfüllen. Der EXCELerate EL10 ist so programmierbar, dass er eine große Bandbreite an verschiedenen Barcode Symbolen, inklusive 1D und PDF 417 lesen kann. Zukünftige Versionen werden in der Lage sein, in mehrere Richtungen zu scannen, um die 2D-Barcodes zu erfassen. Die Geräte werden in der ersten Jahreshälfte 2005 in Lateinamerika, Südostasien, Teilen von Europa, im mittleren Osten und Afrika verfügbar sein. Weltweite Verfügbarkeit ist für die zweite Jahreshälfte 2005 geplant.
MEMS wurde vom Fraunhofer Institut für Photonische Microsysteme (IPMS) in Dresden entwickelt. Das IPMS konzentriert sich auf die Forschung, Entwicklung und Herstellung von optischen Mikrokomponenten, darunter Sensoren und Opto-Mechanische Systeme. Darüber hinaus beschäftigt sich das Institut mit allen Aspekten der Bildverarbeitung. Weltweit nutzen bereits eine große Zahl von Produkten, darunter Sensoren für Airbags, Antiblockiersystemen und optischen Switches für Glasfasernetzwerke die MEMS-Technik.
Über Intermec:
Intermec Technologies Corporation hat eine weltweite Führungsposition in der Entwicklung, Fertigung und Integration automatisierter Systeme für Datenerfassung, Mobile Computing, RFID, Barcode-Drucker und Netzwerkkomponenten für den Aufbau von Wireless LAN. Kunden aus zahlreichen Branchen nutzen die Produkte und Dienstleistungen, um Produktivität, Qualität und Reaktionsgeschwindigkeit in ihren Unternehmen zu verbessern. Dabei stehen Supply Chain Management, ERP-Systeme (Enterprise Ressource Planning) und mobile Anwendungen im Vertriebs- und Servicebereich im Vordergrund.
Intermec bietet ein komplettes Auto-ID Produktportfolio. Unterstützt wird das Angebot durch ein globales Vertriebs- und Servicenetz, dem weltweit Hunderte von Partnern angehören.
Seit 1966 steht das Unternehmen im Dienste seiner Kunden und ist seither stetig gewachsen. Weitere Infos unter www.intermec.de oder www.intermec.com.
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