(openPR) Frankfurt am Main/10. September 2010/Deutlich strengere Umweltauflagen und engmaschigere Kontrollen lassen den Bedarf an Umwelttechnologien auch in Asien rasant steigen. Allein in Hongkong sollen in den nächsten Jahren umfangreiche Investitionen zur Verbesserung der Luft-, Wasser- und Bodenqualität sowie zur Entwicklung „grüner“ Technologien beitragen. Es sind gerade diese Bereiche, in denen deutsche Firmen als sehr kompetente Partner eingestuft werden. Ein Besuch auf Hongkongs Umweltmesse, der Eco Expo Asia im November 2010, könnte sich daher für deutsche Unternehmen auszahlen und ihnen neue Absatzmärkte eröffnen.
Seit vier Jahren richten das Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) und die Messe Frankfurt (HK) Ltd. gemeinsam die Eco Expo Asia in der AsiaWorld Expo aus. Vom 3. bis 6. November wird die Messe erneut zu einem wichtigen Treffpunkt für Industrie, Forschung und institutionelle Vertreter aus dem Umweltbereich. Unter dem Motto „Business Solutions to Climate Change“ finden Besucher einen internationalen Marktplatz für innovative Umweltschutztechnologien. Neue Kontakte, Marktinformationen und Entwicklungstrends bieten auch die dreitägige Eco Asia Conference, ebenfalls vom HKTDC organisiert, sowie der C40 Workshop zum Thema „Low Carbon Cities for High Quality Living". Dieser findet zeitgleich im Hong Kong Convention and Exhibition Center (HKCEC) statt.
Premiere für US Gemeinschaftsstand
Auf der Eco Expo Asia 2010 finden Fachbesucher Aussteller aus den Bereichen Luft- und Abluftreinigung, Energie-Effizienz, erneuerbare und alternative Energien, Müll- und Abwasserentsorgung, Rohstoffverwertung und Recycling-Technologien. Ergänzt wird die Messe um umweltfreundliche Produkte – angefangen bei Rohstoffen über Baumaterial bis hin zu Verpackungen. Zentrales Thema bleibt, wie bereits im vergangenen Jahr, der Ausstellungsbereich Elektro-Fahrzeuge, der auch Zubehör und Komponenten umfasst. Umweltfreundliche Bauweisen und Transportmöglichkeiten bietet die „Green Building & Green Transportation“ Zone.
2009 präsentierten sich 200 Aussteller aus 19 Ländern und Regionen auf 6.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Über 10.000 Gäste aus 105 Ländern und Regionen reisten an, ein Besucherzuwachs von 67% gegenüber dem Vorjahr. In der Besucherstatistik folgte Europa auf Rang zwei hinter Asien. Auch Deutschland war unter den 42 Delegationen vertreten. Für 2010 erwarten die Veranstalter bis zu 250 Aussteller. Aus Europa präsentieren sich Frankreich und UK mit eigenen Ständen. Erstmals wird die USA mit einem bislang 25 Firmen umfassenden Gemeinschaftsstand in Hongkong zu Gast sein. Ob Hersteller von Elektromotoren, Rauchgas-Filtertechnik oder Designer für nachhaltiges Bauen: Kerry Bonner, Organisatorin des Gemeinschaftsstands ist überzeugt, dass amerikanische Firmen von den Messekontakten und dem Austausch über komplexe Fragen der Umweltpolitik profitieren können.
C40 Konferenz berät über umweltpolitische Strategien
Parallel zur Eco Expo tagt der C40 Workshop zum Thema „Low Carbon Cities for High Quality Living". Hier diskutieren die Vertreter der C40-Städte, der „Large Cities Climate Leadership Group“, Lösungsvorschläge und Strategien, um die Auswirkungen des Klimawandels beherrschen bzw. mindern zu können. In Hongkong bestimmen die Themen Gebäude – mit Fokus auf Nachrüstung bestehender Gebäude – und Transport – mit Fokus auf elektrische Fahrzeuge – die Agenda.
Tor zum schnell wachsenden Umweltmarkt
Das wachsende Engagement Chinas im Umweltschutz erfordert technisches Know-how und Ressourcenmanagement aus dem Ausland. Die Regierung in Peking plant, bis 2020 die CO2-Intensität des Landes um 40 bis 45 Prozent im Vergleich zum Niveau des Jahres 2005 zu senken und dafür jährlich 30 Milliarden USD zu investieren. Dieses Vorhaben wurde ebenso in Chinas zwölften Fünfjahresplan (2011-2015) aufgenommen wie die Einführung eines nationalen Emissionshandelssystems. Auch der Strom- und Transportsektor soll effizienter sowie erneuerbare Energien weiter entwickelt werden.
In Hongkong selbst werden nicht nur Projekte innerhalb der Metropole aufgesetzt, sondern das Hong Kong SAR Government arbeitet auch eng mit der Regierung der Nachbarprovinz Guangdong zusammen, um die Lebensqualität im Pearl River Delta zu verbessern. Mit einer Bevölkerung von mehr als 48 Millionen Menschen geht man allein in dieser Region von einem Marktvolumen für Umwelttechnologien, Produkte und Dienstleistungen von 12 Milliarden USD für 2018 aus.
Hongkong als Tor zu Mainland China ist eine ideale Handelsplattform für den schnell wachsenden Umweltmarkt Asiens. Durch die Eco Expo Asia und die zeitgleich stattfindende, dreitägige Eco Asia Conference können Fachbesucher interessante Kontakte zu Firmen, Forschungseinrichtungen und Regierungsstellen knüpfen. Schließlich gilt die Konferenz in der Region als wichtigstes Forum für Fragen rund um den Umweltschutz.
Am letzten Veranstaltungstag wird die Messe auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein, um dem steigenden Interesse der Bevölkerung am Umweltschutz Rechnung zu tragen.
Für Fachbesucher, die den Markt kennen lernen möchten und Informationen über die Akzeptanz eigener Produkte sowie die der Wettbewerber erhalten wollen, stellt das Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) spezielle Angebote zur Verfügung. Erstbesucher können von einem Hotel Sponsorship profitieren. Für Interessenten, die ihren Aufenthalt in Hongkong selbst buchen, gibt es eine Auswahl von „Value-for-Money“ Hotels. Die Hotelkonditionen gelten für die Dauer der Eco Expo Asia vom 3. bis 6. November 2010.













