(openPR) Was für ein Wiedersehen: ROBINSON feierte im August diesen Jahres seinen 40. Geburtstag und entführt seine Gäste mit einer großen Jubiläumswoche im ROBINSON Club Jandia Playa auf Fuerteventura in vergangene Zeiten. Es trafen sich die ehemalige Clubdirektoren, Robins und Gäste, um dort zu feiern, wo alles begann. Eine Zeitreise durch 40 Jahre ROBINSON ließ mit zahlreichen Aktionen und bekannten Gesichtern alte Erinnerungen wieder aufleben.
Von den damaligen schlichten Anfängen hat sich der Cluburlaub jedoch heute weitgehend entfernt. Es ist Fakt, dass heute, zum 60. Geburtstag von Club Med und nach 40 Jahren Robinson, kaum etwas von der Ursprungsidee übrig geblieben ist. Einer, der wirklich „Alten“ der fast von Beginn an dabei war und diese Entwicklung bezeugen kann, ist Monserrate „Monti“ Galmés. Auf Mallorca geboren, stieß Galmés in den 70er-Jahren zu Robinson. Der heutige Regionaldirektor berichtet: „Man kann sich kaum vorstellen, unter welch spartanischen Umständen 1970 unser erster Club auf Fuerteventura startete“. Direkt am Atlantikstrand hatte die TUI damals, neben dem Fischerdorf Morro Jable das erste spärlich eingerichtete Clubdorf übernommen. Dort, wo heute Jandia Playa steht, ein typischer Ferienort mit Dutzenden Hotels, Einkaufszentrum und Strandpromenade, befand sich damals: nichts.
All das ist lange her, von daher ist die Frage erlaubt:“ Forever young? Auch der Cluburlaub kommt in die Jahre, ebenso wie wir. Da müssen einige kosmetische Änderungen her dachte das Creative Team um Geschäftsführer Sören Hartmann. Zur Postulierung der inneren und äußeren Erneuerung wurde die „FeelGood“-Produktlinie, zu der die Clubanlagen Soma Bay in Ägypten, Sarigerme Park in der Türkei und der Club Maldives auf den Malediven gehören, bekannt gegeben. Leider wurde die Eröffnung des Maledivischen Inselparadieses erst kürzlich auf den 19. Dezember verschoben.
Zum Angebot der „FeelGood“-Clubs gehören Poollandschaften mit „Relaxzonen“ und große „Chill-out-Flächen“. Zielgruppe sollen Paare und Alleinreisende mittleren Alters sowie „erlebnis- und sportorientierte“ Urlauber sein. Robinson will mit dem neuen Konzept seine Angebote noch stärker auf verschiedene Kundengruppen zuschneiden. Neben den „FeelGood“-Clubs gibt es daher auch drei „Sport & Fun“- sowie fünf Familienclubs.
Neu auch die „Genießerrestaurants“ mit dem Namen „Das Edel“ in 13 Robinson Clubs. Dort kann à la carte bestellt werden. In 14 Clubs geben die Küchenchefs in Kochkursen ihre Geheimnisse preis.
Vielleicht wird es ja auch irgendwann einmal wieder einen Retro Club geben, in dem man sich an das Ursprüngliche erinnert und die Gäste dann wieder die gentils membres und die Angestellten gentils organisateurs sind. Bis dahin wird sich auf jeden Fall weiterhin geduzt und auf gleicher Augenhöhe begegnen, denn der saloppe familiäre Umgang gehört zum Grundkonzept. Vor allen Dingen bleibt es zu hoffen, dass die Ursprungsidee wieder reanimiert wird. Denn woran erinnern wir uns alle voller Stolz und erzählen es als wenn es gestern gewesen wäre? Wo sind sie denn geblieben, die traditionelle sagenumworbene Gästeshow? „There’s no business like Showbusiness“. Wir wollen wieder aus unserer Haut, unser Talent beweisen und natürlich das Kribbeln am eigenen Körper fühlen? We need time for Emotions ………
Jochen Fischer, for GNS Network Hamburg













