(openPR) "Ich liebe ihre Bilder … weil in ihren Werken unglaublich viel Kraft steckt."
Sabine Christiansen, Moderartorin
…einer Kraft, sichtbar gemacht durch starke, klare Farben und durch die mit ihren Händen geschaffenen Strukturen.
Zu sehen sind die ausdrucksstarken Arbeiten von COCOW vom 31.07.10 bis zum 29.10.10 in der Kunstausstellung SALE im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie, Prinzregentenstraße 28 in München. Zur Vernissage am 08.September 2010 ab 18.30 Uhr sind Sie herzlich eingeladen.
Die am Tegernsee lebende lettisch-schwedische Künstlerin COCOW beschäftigt sich in ihren Arbeiten vor allem mit dem Kreislauf des Lebens – seinen immer wiederkehrenden Strukturen, seinen Emotionen, seinen menschlichen Verankerungen. Getrieben von ihrer Neugier versucht sie dies in ihren expressiven Arbeiten zu fassen. Ihre Kunst versteht sich als Experiment - ausgelöst durch eben diese Neugier und ihren Mut, Dingen auf den Grund zu gehen.
Die Themen ihrer dichten Materialarbeiten findet COCOW im Leben selbst. In der oszillierenden Ambivalenz von Wahrheit und Lüge, von Enthüllen und Maskieren, von schön und hässlich. Gerade das Zwiegespaltene, das Zerrissene hat es ihr angetan. Mit kritischem Auge betrachtet sie kulturelle Strukturen und menschliche Verhaltensweisen.
Dieses ‚Sich an ein Thema Heranarbeiten‘, das intensive Begreifen-Wollen findet sich wieder in ihrer Art mit Material und Farbe umzugehen. Es ist ein Malen mit den Händen. Meist formt sie die verschiedenen Bildschichten (bis zu acht verschiedene) händisch mit Sand, Acryl oder Gips. Arbeitet dadurch auf subtile Art und Weise Strukturen heraus und lässt Farbe und Form durch Verreiben, Wischen oder Modellieren zu einem harmonischen Ganzen werden. Eigene strukturelle Bildwelten entstehen. Und besonders dieses haptische Moment - das Be’greifen‘ - ist ein zentrales Merkmal ihres künstlerischen Schaffens. Sie bleibt damit in direktem Kontakt mit dem Abgebildeten, dem Bildmaterial und dem Bildinhalt – auch weit über den Schaffensprozess hinaus. Auch in Bezug auf Materialwahl (u.a. Sand, mallorquinische Erde) und Farbpalette (starke, oft erdige Töne) lässt sie sich von der Natur und dem Leben inspirieren.
Als Kind, geboren im lettischen Riga, kam COCOW nach Deutschland, immer erfüllt von der Sehnsucht nach der Kraft der Natur und den Farben der Landschaft. Heute malt sie in ihren Ateliers am Tegernsee und auf Mallorca, beeinflusst von der kargen Schönheit Spaniens und der üppigen Natur rund um den Tegernsee.











