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Das netter Mann Problem

30.08.201016:09 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Der typisch nette Mann und die Frauen

Eigentlich kennt diesen Mann jeder. Er ist der Prototyp des netten Mannes: Immer gut gelaunt, peinlich darauf bedacht niemandem zur Last zu fallen, immer für die Anderen da, die eigenen Bedürfnisse stets hintanstellend. Nette Männer widmen sich lieber den Sorgen und Nöten Anderer, besonders denen der Frauen, als auf ihr eigenes Wohlergehen zu achten...
Der nette Mann ist ein wahres Goldstück – in einer Männerwelt –, in der es von Machos und Egoisten nur so wimmelt. Aber es ist eigenartig, solche Goldstücke tun sich doch tatsächlich mit den Frauen schwer. Diese supernetten Typen haben riesen Probleme Mädchen und Frauen zu begeistern; jedenfalls so, wie sich das die meisten Männer vorstellen.
Befragt man die Damenwelt, ist die Antwort einhellig: Alle wollen sie ausnahmslos den Netten. Doch die leidgeprüften Frauenversteher sagen etwas anderes. Um hinter diesen Widerspruch zu kommen, muss man sich mit evolutionärer Psychologie beschäftigen.


Gute Gene muss er haben

Frauen wählen – wie viele Weibchen im Tierreich – ihre Liebespartner seit undenklichen Zeiten nach zwei Grundsätzen aus: Erstens muss ihr Prinz über gute Anlagen, sprich Gene, verfügen und zweitens sollte er fürsorglich und beziehungstauglich sein.

Diese Partnerwahlpräferenzen haben sich durch einen Millionen Jahre währenden Entwicklungsprozess herauskristallisiert. Eingestanzt in den Genen steuern sie subtil und unbewusst das Verhalten paarungswilliger Ladies – heutzutage noch genauso wie vor Jahrmillionen. Allerdings ist der Umstand gute Gene zu haben, viel wesentlicher für einen Mann, als seine Tauglichkeit zum Familienvater. Männer, die nach weiblicher Einschätzung über keine guten Gene verfügen, werden abgestraft und ausgesiebt. Sie werden von der Vermehrung ausgeschlossen und kommen nicht einmal für einen one night stand infrage.

Wie können nun diese Erkenntnisse auf den netten Mann übertragen werden? An der geforderten Fürsorglichkeit wird sein Frauenproblem nicht liegen. Durch seine nette und zuvorkommende Art stellt dieser Typ Mann ja seine Beziehungstauglichkeit auf Schritt und Tritt unter Beweis. Also muss es an den Genen liegen, eine andere Möglichkeit gibt es nicht. Ja und nein könnte man sagen. Das ganze ist paradox: Der nette Mann hat bei den Mädels deshalb so schlechte Karten, weil er in ihnen die Vorstellung erweckt, dass er schlechte Gene haben könnte. In Wirklichkeit muss das gar nicht so sein...
Frauen besitzen intuitiv, wie alle Weibchen im Tierreich, eine Art Radar, mit dem sie auf der Suche nach dem Einen sind. Dieses Radar reagiert stark positiv auf Typen, die mit vermeintlich guten Erbanlagen ausgestattet sind.


Gute Gene erkennen

Gute Gene lassen sich zum einen äußerlich erkennen. Sie verbergen sich hinter jenen Attraktivitätskriterien, die wir alle kennen, wie z. B. regelmäßig geformte Zähne und harmonische Gesichtszüge. Wichtig für unser Thema ist der Umstand, dass gute männliche Gene auch mit bestimmten Charaktermerkmalen verknüpft sind. Frauen fühlen sich von Typen angezogen, die Überlegenheit und Stärke ausstrahlen. Diese Attribute verbindet ihr Unterbewusstsein mit guten Erbanlagen; Erbanlagen, die sie sich für ihren Nachwuchs beschaffen möchten.


Fortpflanzung ist Sache der Weibchen

Die Hauptlast bei der Fortpflanzung haben in der Natur generell die Weibchen zutragen. Da ist es mit einer Gleichberechtigung nicht weit her. Schauen wir uns z. B. die Haushühner auf einem Bauernhof an. Nähme man ihnen nicht ständig die Eier weg, würden sie einige legen und sie dann ausbrüten. Die Produktion solcher Eier verursacht einem Muttertier große „Kosten“, die ein Hahn so nicht hat. Mit seinen winzigen Spermamengen kann er die ganze Hühnerschar befruchten. Sind die Küken aus dem Ei geschlüpft, geht das Engagement der Henne weiter... Aber auch damit hat der Herr des Hühnerharems nichts zu schaffen.

Und so ähnlich ist es überall im Tierreich: Die Weibchen sind zuständig für die Fortpflanzung.
Daraus leitet sich auch ihr geringeres Reproduktionspotential ab. Sie können in ihrer fruchtbaren Lebensspanne viel, viel weniger Junge bekommen als Männchen in die Welt setzen könnten.
Beim Menschen, dem Homo sapiens, ist das genauso: Frauen bewerkstelligen eine lange und auch risikoreiche Schwangerschaft. Die sich anschließende Stillperiode und die Pflege des Säuglings sind weitere wichtige energie- und zeitverschlingende Tätigkeiten. Der männliche Anteil am menschlichen Brutpflegeverhalten fällt wesentlich geringer aus, auch wenn der Mann als Ernährer seinen familiären Verpflichtungen nachkommt.


Der Bewunderungsfaktor

Diese großen weiblichen Investitionen bei der Fortpflanzung sind der Grund dafür, dass alle Weibchen ihre Sexualpartner nach strengen Kriterien auswählen, damit ihr großes Engagement auch mit lebensfähigem Nachwuchs belohnt wird. Das Sexualverhalten der Frauen ist daher auch um einiges komplexer als das der Männer. Diesen genügt zuerst einmal, wenn die Auserwählte starke erotische Empfindungen auszulösen vermag.
Dagegen ist gutes männliches Aussehen für die Ladies nicht absolut ein Muss. Viel wichtiger ist ein großes Selbstwertgefühl, das sich an einem hohen Status orientiert. Eine charismatische Ausstrahlung wirkt auf alle Damen anziehend. Der Mann muss etwas haben, für das sie ihn bewundern können, etwas das ihn vor anderen Männern auszeichnet.
Normalerweise reicht es nicht, wenn ein Mann denselben Partnerwert verkörpert, den eine Frau für sich veranschlagt. In der Sprache der Biologie heißt das, dass für ein Weibchen nur das beste Männchen gerade gut genug sein dürfte...

Diese evolutionspsychologische „Schwachstelle“ in den Frauenherzen macht es „Supermackern“ und Machos oft so leicht ans Ziel zu kommen. Sie gaukeln dem weiblichen Unterbewusstsein Macht und Überlegenheit vor – und indirekt damit ihre guten Gene.


Allzu nette wirken unmännlich

Der Typ netter Mann hat auf die Damenwelt leider eine gegenteilige Wirkung: Viele Komplimente, ein höfliches und zurückhaltendes Verhalten, übermäßige Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit usw., beeindrucken nicht die Frauenherzen. Dadurch wird zwar Fürsorglichkeit und Familiensinn demonstriert, aber keine Eigenschaften zum Ausdruck gebracht, die für die Frauen alpha sind und sexy.
Mit solchem Tun hebt der nette Mann seine Herzensdame auf ein Podest, von dem sie dann auf ihn herunterschaut – unerreichbar für alle Zeiten...
Die Klagen der Netten sind deshalb identisch: Sie sind sehr beliebt bei den Girls, haben einen großen weiblichen Bekanntenkreis, aber keine Freundin. Sie sind der Kumpel einer jeden; dieses Kainsmal scheinen sie nie mehr loszuwerden...
Verliebt sich trotzdem einmal eine, dann nur deshalb, weil er kein Interesse an ihr hat und sich ihr gegenüber so verhält wie jeder ganz normale Mann. Aber wenn eine kommt, die sein Männerherz höher schlagen lässt, wird er reflexartig wieder zum nice guy, der ihr die Welt zu Füßen legen möchte. Da er sich zu sehr bemüht, schätzt sie sich „wertvoller“ ein als ihn. Und damit hat sich für ihn wieder einmal die Sache erledigt...
http://www.beziehungsdoktor.de/index.php?site=theorie

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