(openPR) Die Grünen loben den Einsatz der Sicherheits- und Hilfskräfte in Osnabrück, die angesichts von Dauerregen und Hochwasser unermüdlich im Einsatz sind. Die Rekordstände der Flüsse sind nach Ansicht der Grünen eine Warnung: "Die aktuelle Wetterlage ist aus heutiger Sicht ein außerordentlichen Ereignis. Zugleich aber ein Vorgeschmack auf häufigere Wetterextreme der kommenden Jahre durch den Klimawandel", so der Fraktionsvorsitzende Michael Hagedorn und der umweltpolitische Sprecher Volker Bajus.
Phasen größerer Trockenheit und Hitze - wie dieses Jahr im Juli - und starke Regenperioden, so wie jetzt, würden den Klimaprognosen der Wissenschaftler für unsere Region entsprechen. "Ob wir es glauben wollen oder nicht, der Klimawandel ist da. Jetzt gilt es,sich auch auf dessen Folgen vorzubereiten." fordert Bajus. Zwar habe der Rat auf Initiative der Grünen die Bewältigung der Umweltveränderungen durch den Klimawandel in den strategischen Zielen der Stadtentwicklung verankert. Bislang sei diesbezüglich aber noch zu wenig geschehen.
"Das Thema ist bei der Stadtspitze offensichtlich noch nicht angekommen. Wir müssen die Stadt fit machen, für die Wetterlagen der Zukunft und diese werden heftig", erläutert Bajus. Es würden mehr Überschwemmungsräume, intensive Flächenentsiegelungen und umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen gebraucht. Aber auch die Privatleute müssten Vorsorge treffen. Wie man gesehen hätte, wird es auch langfristig nicht immer möglich sein, die Keller der Stadt zu schützen - so bitter das für die Betroffenen auch sein mag.
Auch für Hitzeperioden sei Vorsorge zu treffen. Kaltluftflächen müssten geschützt und der Austausch der Stadtluft zwischen den Stadtteilen und dem Umland optimiert werden. "Außerdem brauchen wir viel mehr Bäume. Denn jeder Schatten zählt und trägt zur CO2-Reduktion bei. Der Kampf gegen den Klimawandel muss endlich oberste Priorität haben", so die beiden Grünen abschließend.












