(openPR) Karlsruhe, den 26.04.2005
Mitglieder des Karlsruher Gesprächskreis Dieselabgas (KGD) entwickeln einen neuartigen Dieselpartikelfilter auf nicht keramischer Basis zur Marktreife.
Dieser Filter besticht durch einen hervorragenden technischen Wirkungsgrad bei langer Lebensdauer und kleinem Bauvolumen. Dies ist besonders wichtig bei der derzeitigen Diskussion um die Nachrüstung von älteren Diesel-Fahrzeugen.
Ausgehend von bestehendem Knowhow aus der Entstaubung von großen Kraftwerksanlagen und unter Einbeziehung neuester Werkstoffe wurde innerhalb kürzester Zeit eine alternative Lösung gefunden, welche die bestehenden und zukünftigen Abgasgrenznormen bezüglich des Feinstaub-Anteils erfüllt. Erste Prototypen stehen kurz vor der Vollendung, großes Interesse industrieller Partner an einer schnellen marktfähigen Umsetzung ist vorhanden.
Dies ist ein hervorragendes Beispiel für die Möglichkeiten der Karlsruher Forschungsstruktur, wenn fachübergreifend und vernetzt an Lösungen gearbeitet werden kann. Maßgeblich beteiligt an der Gründung des KGD und dieser Lösungsidee eines Partikelfilters war Dr. Ing. Gustav Trippe,
(D.T.I. Ing. Gesellschaft mbH, Karlsruhe), der leider Anfang des Jahres tödlich verunglückte.





