(openPR) GPL schließt den ersten Step seines IT-Redesigns ab. Der gesamte Datentransfer der Logistik-Gruppe fließt durch das MPLS-Backbone von COLT. Damit sichert sich GPL langfristig die benötigte Bandbreite und Stabilität des Datennetzwerkes für die Weiterentwicklungen der IT-Anwendungen redis und GIP.
Der Hamburger Logistikdienstleister GPL Gesellschaft für Privatkundenlogistik stellt als Produzent einer „gläsernen Logistik“ hohe Ansprüche an die Informationstechnologie. Um auch künftig eine Vorreiterrolle in der gläsernen Logistik belegen zu können, hat der Spezialist für Sperriges ein zukunftsweisendes Redesign seiner IT-Infrastruktur in Angriff genommen.
In Step eins sollte die WAN-Infrastruktur auf die künftigen Herausforderungen angepasst werden. Dazu wurde vor kurzem ein Dienstleistungsvertrag mit der COLT Telecom GmbH geschlossen. COLT stellt die von GPL geforderte Bandbreite, Sicherheit und Flexibilität im Datenaustausch zwischen Rechenzentrum, Standorten, Distributionszentren und Stützpunkten von GPL sicher. Pro Tag fließen nun 160.000 Datenmeldungen durch das Datennetzwerk von COLT.
Der Wechsel zu COLT hat für die GPL-Gruppe zunächst eine Steigerung der Servicequalität zur Folge. COLT zeichnet sich für den gesamten Datenverkehr in der GPL-Gruppe verantwortlich. Als einer der wenigen Anbieter kann COLT europaweit mit eigenen Glasfaser-Netzen komplette Weitverkehrsverbindungen (WAN) Ende-zu-Ende aus einer Hand anbieten.
Das proaktive Leitungsmanagement mit einem 7 Tage, 24 Stunden Monitoring, Fehlerkorrektur und redundanten Auslegung garantiert eine Verfügbarkeit von 99,99 %. Und die GPL-Gruppe kann ihr europaweites Datennetzwerk mit nur einem Ansprechpartner managen.
Die GPL-Standorte Hamburg, Potsdam, Bücknitz und Bad Hersfeld sowie das GPL-Rechenzentrum in Berlin sind mit jeweils 2 MBit/s-Standleitungen an das MPLS-Netzwerk aufgeschalten. Für die 41 GPL-Stützpunkte stehen jeweils 1 MBit/s-Leitungen auf DSL-Technik zur Verfügung. Zusätzlich dient eine redundante ISDN-Leitung als Backup.
Frank Dremmen, Prokurist der GPL und Vorstandsvorsitzender des GPL-Beteiligungsunternehmens ietac IT-Service AG: „Bereits bei der Implementierung des Bestandnetzes in 2001 hatten wir uns eine einheitliche und zentrale WAN-Steuerung gewünscht, wie sie COLT mit LANLink International anbietet. Zur damaligen Zeit war solch eine Lösung kaum bezahlbar. Heute können wir im Vergleich zu unserer bisherigen Lösung, der 1:1-Anbindungen an unser Rechenzentrum, durch den Wechsel zu COLT ein Vielfaches der Leistung realisieren, ohne dafür höhere Kosten in Kauf nehmen zu müssen. Und wir haben eine zukunftsweisende Lösung, denn aufgrund der Skalierbarkeit können wir das Netz entsprechend unserer Entwicklung anpassen und Festverbindungen variabel bis zu 1 GBit/s ausbauen.“
Der Wechsel zu COLT ist Teil und Bedingung der zukunftsorientierten IT-Strategie von GPL. In Step 2 wird die Weiterentwicklung der Stützpunktanwendung redis umgesetzt. Das regionale Distributionssystem redis 2 wird als ASP-Lösung auf Java entwickelt und ist somit Betriebssystem unabhängig. Die neuen Features Dokumentenmanagement, Ablieferscannung und Mehrsprachigkeit erfordern eine entsprechende Bandbreite im Datenaustausch.
Mit Step 3 wird der Ausbau des bestehenden GIP (GPL Informationportal) vollzogen. Hier wird nach dem Baukastensystem die Portal-Anwendung zu einer Modullösung für Distributionszentren, Warehousing, Qualitätsmanagement, T&T, Kundenanbindung und Management-Informationssystem entwickelt. Das gesamte Projekt wird im Juni 2005 abgeschlossen sein.
Für die Redaktionen:
MPLS = Multiprotocol Label Switching
Eine neue Technologie zur Vernetzung von Unternehmen über die eigenen Standorte hinaus (WAN - Wide Area Network). Bislang gängig sind Standleitungen, Internet-Tunneling (VPN) oder ISDN-Wählverbindungen.
Das MPLS entkoppelt den Datentransportprozess vom Routingprozess. Jeder Datenfluss erhält am Übergang vom Unternehmensnetzwerk (LAN) zum WAN ein Label. Die Backbone-Router leiten die Datenpakete aufgrund des Labels im Switchingverfahren weiter. Fällt eine Strecke aus, ermitteln die Routingprotokolle einen Ersatzweg. Der Datenfluss wird dann über die neue Strecke geswitcht. Vorteile sind schnelle und flexible Anbindungen neuer Standorte, die variable Nutzung von Serviceklassen, ein vereinfachtes Netzwerkmanagement und die Unterstützung von Multimedia-Funktionen wie Voice over IP und Streaming Video.
Kurzprofil GPL Gesellschaft für Privatkundenlogistik mbH & Co. KG:
GPL Gesellschaft für Privatkundenlogistik mbH & Co. KG ist ein Dienstleister für ganzheitliche Logistiksysteme mit einem full service Leistungsangebot für bundesweite Beschaffungs- und Distributionslogistik. GPL organisiert, steuert und kontrolliert logistische Prozesse über die gesamte Transportkette vom Hersteller bis zum Endverbraucher.
Kernkompetenzen von GPL sind die Beschaffung (Vorholung ab Hersteller), Lagerung, Kommissionierung und Transport von Neumöbeln, transportempfindlichen Waren und sperrigen Gütern bis zum Endkunden frei Verwendungsstelle einschließlich Montage, Aufbau oder Installation. Seit Juni 2004 bietet GPL auch die Lagerung und Distribution Weißer Ware an.
Zur Distribution nutzt GPL ein bundesweit flächendeckendes Transport- und Servicenetzwerk in Form eines Hub and Spoke Systems (Nabe-Speiche-System). Die Ware wird von den Herstellern übernommen, über eines der Distributionszentren (Hub) umgeschlagen und von 39 bundesweit agierenden Stützpunkten (Verteilspediteure) an den Empfänger nach Vereinbarung eines Anliefertermins ausgeliefert.
In Österreich und den Benelux-Ländern wird ebenfalls eine landesweite Distribution durchgeführt. Die Integration weiterer europäischer Länder ist in Vorbereitung.
Ein Auszug der Referenzkunden von GPL: Quelle, Neckermann, Flötotto, Tchibo, Kaiser+Kraft, Gaerner, elsson, HSE24, Kettler
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