(openPR) Als der Heidelberger Oberbürgermeister die Winkler GmbH am 21.Juli im Industriegebiet Rohrbach Süd besuchte, war er überrascht: „So ein breites Angebot….“ Mit der außerordentlichen Fertigungstiefe brachte er eine der Besonderheiten des Unternehmens auf den Punkt: Ob Labor-, Medizin- oder Bahntechnik, Abgasuntersuchungen, Umweltmesstechnik oder Lebensmittelindustrie – die elektrischen Beheizungslösungen von Winkler werden überall gebraucht. Entwickelt, produziert und vertrieben werden flexible elektrische Beheizungslösungen für Temperaturen bis 900°C. Diese entstehen in hochspezialisierter Handarbeit.
Die Idee zum OB-Besuch entstand seitens des Amts für Wirtschaftsförderung, vertreten durch Herrn Jonas. Denn der Mittelständler Winkler bietet neben guten Geschäftszahlen auch eine interessante organisatorische Entwicklung: 2008 wurde das Familienunternehmen im Rahmen einer Nachfolgeregelung von dem Geschäftsführungsteam Andreas Zenner und Markus Medek übernommen. Sie schafften flache Hierarchien, entwickelten ein Leitbild und setzen verstärkt auf Netzwerke. Der Frauenanteil in Führungspositionen beträgt inzwischen 30 Prozent, der Gesamtanteil weiblicher Mitarbeiter 50 Prozent. Eine weitere besondere Winkler-Strategie: „Alle sourcen out – wir sourcen in“, erklärt Andreas Zenner, Geschäftsführer mit den Schwerpunkten Vertrieb und Technik.
In den vergangenen Jahren wurde die IT zur strategischen Komponente. Daraus entstand das Schwesterunternehmen Adictum IT-Solutions GmbH. In einem virtualisierten System ersetzen kompakte Übergabestationen (Zero Clients) den PC am Arbeitsplatz. Diese energieeffiziente und sichere Lösung stieß bei dem Oberbürgermeister auf großes Interesse. Um auf die Anforderungen des Marktes schnell reagieren zu können, hat Winkler auch eine eigene Marketingabteilung, die alle Werbe- und Informationsmaterialien erstellt.
2010 soll der Wandel zum Ausbildungsbetrieb abgeschlossen werden. Dafür kooperiert das 50-Mann-Unternehmen mit der Freudenberg Service KG. Den Auszubildenden wird so sowohl eine solide Basisqualifikation durch den Weinheimer Freudenberg-Konzern als auch das Expertenwissen des Mittelständlers Winkler vermittelt. „Damit können wir interessanten Nachwuchs für Winkler begeistern“, so Prokurist Markus Medek, zuständig für Finanzen und Personal. Geplant sind zunächst Ausbildungsplätze für Industrie-Elektriker. Ebenso bietet Winkler Studienplätze an der DHBW, Fachrichtungen Angewandte Informatik und Onlinemedien. Dr. Eckard Würzner unterstrich die hervorragende Nachwuchslage in der Region durch die Hochschulen in Heidelberg, Mannheim und Karlsruhe.
Mehr Informationen über die Winkler GmbH finden Sie im Netz unter www.winkler.eu.











