(openPR) Beobachtungen auf der Lieblingsinsel der Deutschen: In 70 Prozent der Fälle trifft böser Verdacht zu
Sie sind immer da. Ob er tatsächlich mit den Kegelbrüdern nur zum Feiern nach El Arenal oder Paguera gefahren ist, ob sie wirklich alleine Urlaub in Alcudia macht - die geprüften Detektive (ZAD) der Detektei Lentz finden es heraus. Für den Partner, der zu Hause vor Eifersucht kocht...
Im Sommer haben „Partnerschafts-Überprüfungen” auf Mallorca Hochkonjunktur. „Wir haben sogar soviel Nachfrage, dass wir seit 2003 hier von März/April bis Oktober ständig mehrere Teams auf der Insel stationiert haben”, sagt Christina Egerer, eine der beiden Geschäftsführer Detektei Lentz. Im Schnitt werden von den Detektiven in einer Saison zwischen 40-70 Aufträge in rund 32 Wochen von März bis Oktober bearbeitet. Hinzu kommen noch weitere Aufträge auf Ibiza (http://www.lentz-detektei.de/detektei-ibiza.html) und den Kanarischen Inseln, wo die Detektive der Detektei Lentz auch regelmäßig tätig sind.
„In ungefähr 70 Prozent der Fälle trifft der Verdacht zu. Wir fotografieren alles, versuchen, die Begegnungen auf Video aufzunehmen, die Identität der dritten Person herauszufinden”, erklärt Christian Thome, selbst geprüfter Detektiv (ZAD) und Fachbereichsleiter Detektive bei der Detektei Lentz.
Linda S., Markus K. und Nadine G. (Namen aus Sicherheitsgründen abgekürzt) sehen aus wie drei normale Urlauber: Shorts, Sonnenbrille, T-Shirt. Doch der Kuli, den S. in der Hand hält, kann Fotos machen. Genauso wie das Feuerzeug, das K. auf den Tisch gelegt hat, oder den Autoschlüssel den G. in der Hand hält. „Davon merken die Zielpersonen nichts. Die Kameras machen keine Geräusche”, erklärt S.
Mindestens von zwei, besser von drei Privatdetektiven wird eine Zielperson beobachtet, mindestens mit zwei Autos verfolgt. Dadurch wird vermieden, dass die Detektive auffallen. „verbrennen“, wie es im Fachjargon heißt.
Zu 70 Prozent kommen die Aufträge aus Deutschland, so Marina Lentz, mit zuständig für die Annahme der Aufträge der Mandanten. Zu knapp 60 Prozent von Männern. Ab 3000 Euro fangen die Observationen für 2-3 Einsatztage an. Ausgerüstet mit einem Foto der „Zielperson” und den Hoteldaten legen die Fahnder los. „Oft gibt es das Hotel gar nicht, oder unsere Zielperson ist dort gar nicht eingebucht. Dann erwarten wir die Person am Flughafen in Palma”, erzählt Nadine G.
Für die Ermittler ist der Auftrag beendet, wenn sie einwandfrei beweisen können, dass die Zielperson fremdgegangen ist, oder an der Treue kein Zweifel mehr besteht. „Ob mit Prostituierten, Strand- oder Bar-Flirts – alles schon dagewesen. Manche reisen auch direkt mit dem heimlichen Freund an”, sagt Linda S. und verrät nur so viel: „An bestimmte Infos kommen wir übers Personal.” S. arbeitet seit knapp drei Jahren bei der Detektei Lentz und hat dort auch die zweijährige Ausbildung zur geprüften Detektivin (ZAD) absolviert. Eine der Grundvoraussetzungen, um bei der deutschlandweit mit zehn eigenen Niederlassungen vertretenen Detektei Lentz als Detektiv arbeiten zu dürfen.
Die Reaktionen der Betrogenen? „Oft erstaunlich gelassen. Eine Frau hat sich erst ruhig die Beweis-Fotos angeguckt, dann unsere Rechnung mit seiner Kreditkarte bezahlt. Und hat zu Hause seine Koffer gepackt, die in die Garage gestellt und die Fotos obendrauf gelegt und die Schlösser ausgewechselt”, so Marina Lentz.
Überrascht werden die Detektive nicht mehr: „Wir haben alles erlebt.” Auch skurrile Fälle wie den der 81jährigen Rentnerin: Die war eifersüchtig, weil ihr ebenfalls Mitte 80jähriger Gatte mit dem Skiclubs nach Mallorca flog. „Es kam raus, dass die Herren jeden Abend in Striptease-Lokalen waren. Da haben sie den Mädels nur ein paar Scheine zugesteckt, passiert ist weiter aber nichts.” Aber die 83jährige war trotzdem entrüstet.
Ein neuer Trend auf dem Mallorca-Markt. „Immer mehr Eltern lassen ihre Kinder überprüfen, die hier mit der Clique Urlaub machen. Wenn rauskommt, dass ihr Junge sich jeden Abend vollaufen lässt, sich am Strand übergibt, ist das harmlos. Wir hatten auch einen 17jährigen, der probierte jede Nacht neue Prostituierte aus.” Für die Eltern ein Schock.
Wenn die Betrogenen die Zielperson mit den Beweisen konfrontieren, ziehen sich die Detektive der Detektei Lentz diskret zurück: „Unsere Arbeit ist dann getan.”










