(openPR) Wenn man der Wissenschaft glaubt, dass der Mensch circa ein Drittel seines Lebens schläft, lässt sich schnell nachvollziehen, warum die Gesellschaft so viel Zeit und Geld in die Errichtung ihrer Schlafzimmer investiert. Seit dem Ende der Bett-Nachttisch-Schrank-Lampe-Zeit bietet die Möbelbranche inzwischen Zimmereinrichtungen und Möbel, die ein breites Spektrum abdecken und sogar den derzeitigen Trend zum „Zweitschlafzimmer“ unter den DINK-Familien (double income – no kids) immer mehr in Berücksichtigung nehmen. Nicht zuletzt durch die Globalisierung hat das typische „deutsche Bett“, das wir im Urlaub doch immer wieder gerne vermissen, ausgedient.
Inzwischen schwappen Discounterbetten aus Niedriglohnländern auf den Markt, gleichzeitig aber auch einzigartige Schmuckstücke, die bislang unseren Kulturkreisen eher verschlossen blieben. So sind Eiche und Buche zwar immer noch die beliebtesten Hölzer für den Bettenbau, werden aber inzwischen doch gewissermaßen bedrängt durch ein weites Portfolio aus beispielsweise Rattanbetten, Palmenbetten oder Bambusbetten, welche folgend kritisch betrachtet werden.
Geschmäcker scheiden sich bei den Bambusbetten durchaus. „Exotische Oase in den eigenen vier Wänden“ sagen die einen, „überteuerter Luxus, der nicht für westliche Verhältnisse geeignet ist“ die anderen. Wieder einmal lassen sich beide Standpunkte nicht direkt von der Hand weisen. Aufgrund von Einzelanfertigung in kleinen Manufakturen liegt die Preisuntergrenze solcher Betten schnell bei 2500 Euro zuzüglich weiterer Investitionen, wie Kommoden etc., die das Erscheinungsbild abrunden. Ein solches Bett in einem einfachen, weiß gestrichenen Schlafzimmer, möglicherweise neben einem Massivholzschrank, könnte niemals so viel Wirkung entfalten, wie es in den Hochglanzkatalogen der Hersteller mit Dschungelhintergrund oder Designerwänden angepriesen wird.
Gleichzeitig kursiert ein mit Einschränkung nicht unberechtigtes, negatives Bild über die Qualität der Betten durch die Köpfe der Möbelkenner, Verbraucher und des Internets. Dabei wird auf Möbel und Betten aus Bambus referiert, die bereits wenige Monate nach dem Kauf Rissstellen im Holz aufweisen, die sich schnell vergrößern. Da jeder noch von Kindertagen aus Mamas Garten weiß, wie einfach Bambus sich spalten lässt, scheinen solche Mängel nicht überraschend.
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Die Herkunft dieser lässt sich auch biologisch und physikalisch nicht von der Hand weisen: Bambus wächst in tropischen Gebieten mit hoher Luftfeuchtigkeit. Diese nimmt er in das Holz auf, deswegen ist er so geschmeidig, biegsam und gleichzeitig stabil. In europäischen Klimazonen kann diese Feuchtigkeit nicht existieren – im Gegenteil, gerade im Winter ist die Luft trocken – besonders, wenn Zimmer viel geheizt werden. Das hat zu Folge, dass die trockene Luft Feuchtigkeit aus allen Gegenständen zieht, die in der Umgebung sind – dem Bambus wird seine Feuchtigkeit quasi entrissen und er bedankt sich durch Bersten. Vorbei ist der paradiesische Traum.
Glücklicherweise gibt es aber auch patentierte Verfahren von Qualitätswerkstätten, die Abhilfe gegen diese Mängel schaffen. Beispielsweise wird Bambus von den Fachexperten High-Touch zunächst gespalten, gereinigt und in den tropischen Anbaugebieten in Spezialöfen langsam erhitzt, dass die Grundfeuchtigkeit dem Holz langsam entzogen wird. So ist der Rohstoff dann auf die Klimaschwankungen vorbereitet und kann ohne Qualitätsdefizit in Schlafzimmern verwendet werden. Um die optische Komponente zu unterstreichen, lassen sich durch weitere Accessoires, die an Regenwald und Tropen erinnern, wie kleine Zimmerpalmen, Bastdekorationen oder Windlichter Akzente in Schlafzimmern setzen, die durchaus einzigartige Räume erschaffen. Einen möglichst objektiven Eindruck über Betten aus Bambus verschafft man sich am besten live vor Ort bei Möbelhändlern, wenn diese auch in Deutschland eher gestreut zu finden sind.














