(openPR) Während die Deutsche Bahn in ihren TV-Spots auf Rabatte und Sonderangebote setzt, umwirbt die amerikanische Amtrak die lukrative Klientel der Geschäftskunden. Ihnen soll der Hochgeschwindigkeitszug Acela eine komfortable Alternative zum Fliegen bieten. Ein aktueller Spot stellt die Frage, warum es heute beim Reisen eher um Einschränkungen geht als um das, was man als Kunde erwarten kann. Zum Beispiel Steckdosen an allen Sitzen und genügend Beinfreiheit, um sich entspannt auszustrecken. Außerdem kann man im Acela essen, wenn man Hunger hat und man zieht seine Schuhe nur aus, wenn man möchte. Das Fazit der Kampagne: Dieser Komfort sollte kein Luxus sein, sondern eine Selbstverständlichkeit.
Nach Einschätzung von Adnews-Online ist die Marketing-Strategie von Amtrak ganz gezielt auf die Nachteile bei Flugreisen ausgerichtet. Der Preiskampf und der Wettbewerb mit Billigfliegern gehen bei vielen Airlines zu Lasten von Service und Bequemlichkeit, die Sicherheitskontrollen an den Flughäfen sorgen für zusätzliche Unannehmlichkeiten. Dagegen positioniert sich der Acela mit einem Komfortangebot ohne Kompromisse oder Einschränkungen. Im Zug muss man nicht dann essen, wenn die Mahlzeiten serviert werden und man muss seine Schuhe nicht schon am Flughafen ausziehen.
Das Bemerkenswerte an der Kampagne: Amtrak lässt sich auf keinen Preiskampf mit den Low-Budget Airlines ein und bringt sich nicht mit Sondertarifen in Stellung, sondern fokussiert sich ausschließlich auf die Vorzüge des Bahnreisens.
Der Acela ist Amerikas einziger Hochgeschwindigkeitszug. Mit bis zu 240 km/h verbindet er die Ostküsten-Metropolen New York, Philadelphia, Washington und Boston im Stundentakt. Durch seine Neigetechnik kann er auf dem vorhandenen Streckennetz verkehren.













