(openPR) Berberlöwe am Sambesi eingetroffen
Sandfarbenes Fell, große goldgelbe Augen, umrahmt von einem schwarzen Lidstrich, dichte Mähne, lange Brusthaare, die bis weit unter den Bauch wachsen: Der neue Berberlöwe Chalid am Sambesi wird die Herzen der beiden Berberlöwinnen sicher im Sturm erobern!
Soll er auch: In ihrer Nordafrikanischen Heimat sind Berberlöwen in freier Wildbahn seit Mitte des 20. Jahrhunderts ausgestorben. Nur ein kleiner Bestand des Panthera leo leo konnte bis heute im marokkanischen Nationalzoo Rabat überleben. Mit gezielter Nachzucht wird der Berberlöwe dort vor dem Aussterben bewahrt. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms wird die Löwenart auch in einigen Zoos in Europa weiter gezüchtet. „Es gibt nur noch 54 Berberlöwen“, erklärt Zoodirektor Klaus-Michael Machens. „Wir hoffen, hier in Hannover zum Erhalt dieser majestätischen Art beitragen zu können.“
Unter allen heute lebenden Löwenarten ist der Berberlöwe die schwerste und größte Art. Die Männchen haben eine besonders intensive Mähne, die bis weit über die Schultern und unter den Bauch wächst. Bekannt ist der Berberlöwe als klassischer Wappenlöwe, meist stehend abgebildet, mit langen Haaren an Vorderbeinen und Bauch.
Der fünfjährige Chalid stammt aus dem englischen Port Lympne und erkundet jetzt sein neues Zuhause am Ufer des Sambesi, aufmerksam beobachtet von seinen neuen Nachbarn, den Giraffen, Springböcken und Bergzebras. Wenn er jede Ecke des Löwen-Canyons kennt und sich richtig zuhause fühlt, wird er langsam Bekanntschaft mit den beiden noch namenlosen Löwinnen schließen. Bis dahin sind die Berberlöwen im „Schichtdienst“ am Sambesi zu sehen.












