(openPR) Der Wyker Leuchtturm Olhörn bekommt in diesem Sommer Konkurrenz – durch einen „Bruderturm“ aus Sand. Am 16. August 2010 wird Wyks Bürgermeister Heinz Lorenzen das Pendant zum 1953 errichteten Leuchtfeuer feierlich einweihen. Die Aktion ist Teil der Festwoche zum 100-jährigen Stadtjubiläum von Wyk auf Föhr.
Während Olhörn damit schon seit fast 60 Jahren treue Dienste als weithin sichtbares Leuchtfeuer leistet, wird das neue Wyker Wahrzeichen nur sechs Tage lang (16.-22.08.2010) zu bewundern sein. Mit sechs Metern Höhe kommt die Sandskulptur fast an das steingemauerte Original heran. Gekrönt mit einer elektrischen Lichtanlage und verziert mit dem Wappen der Stadt wird der Sand-Leuchtturm von Wyk auf Föhr zum Symbol für die Stadt – zumindest während der Festwoche.
Am 9. August 2010 startet die Errichtung des Leuchtturms mit der Anlieferung des Sandes – rund 50 Tonnen werden es sein. Anschließend pressen die Sandskulpteure, auch Carver genannt, den Sand mit Wasser, Baggern und Stampfern in Form. Dieses sogenannte Compacten macht den Sand form- und haltbar. Am 10. August ist der Sand dann so fest, das er angeschnitten werden kann. Den ersten Schnitt (das Carven) darf Bürgermeister Heinz Lorenzen durchführen, dann machen sich die Künstler ans Werk. Sieben Tage dauert die „Carving-Phase“, während der sie die Skulptur mit unterschiedlichen Werkzeugen aus dem geformten Sandblock herauschnitzen. Am 16. August steht der neue Leuchtturm dann, wenn auch vergänglich, so doch festverankert. Übrigens: Regen schadet der Sandskulptur nicht, sie kann sogar starken Sommergewittern trotzten.









