(openPR) Wenn Anfang August der Flug 3314 abhebt, beginnt für die Bremer Jungunternehmer Thorben Schröder und Jan Steinmetz (beide 24) eine dreiwöchige Reise quer durch die USA. Dabei jagen die beiden nicht lediglich Kunden und Geschäftskontakten hinterher, sondern sind als transatlantische Forscher unterwegs. "Wir sind enttäuscht von der Art und Weise wie Unternehmen hierzulande mit ihren Talenten umgehen", erläutert Steinmetz.
Er und Schröder lernten sich vor drei Jahren an der Universität Bremen kennen und gründen jetzt, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und den Europäischen Sozialfonds, ein Softwareunternehmen, das sich den Kampf gegen die Informationsflut auf die Fahnen geschrieben hat. "Wohin man guckt, ist heutzutage kaum ein Job mehr zu bewältigen, ohne dabei auf enorme Datenmengen zurückzugreifen", so Schröder. "Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem viele Arbeitnehmer so viel Zeit mit der Organisation, Filterung und Suche von und nach Informationen verbringen, dass ihre eigentliche Arbeit dabei auf der Strecke bleibt.". Mit ihrem Unternehmen "kopfmaschine" wollen Schröder und Steinmetz von der Hollerallee aus ihre Forschung an der Künstlichen Intelligenz in Unternehmen tragen und dort unter dem Motto "Wissen statt Suchen" für Ordnung in der Informationsflut sorgen.
"Das geht nicht im Vorbeigehen. Wir brauchen dazu Topleute und schaffen eine Arbeitsumgebung, die es ihnen leicht macht Ja zu sagen, wenn wir anklopfen", erläutert Schröder weiter. Dass die beiden wissen was sie wollen wird auch deutlich, wenn Steinmetz von der bevorstehenden Reise berichtet: "In Deutschland ist Mitarbeitermotivation in vielen Unternehmen leider immer noch gleichbedeutend mit einer Dartscheibe im Pausenraum. Aber in den USA ist es an einigen Stellen gelungen, fantastische Orte aufzubauen, die es ermöglichen, dass Talent, Leidenschaft und Motivation aufeinander treffen - dort entstehen großartige Produkte. Wir wollen dahinter kommen, was diese Unternehmen so besonders macht, und es am eigenen Leib erfahren". "Gerade am Anfang einer Unternehmensgründung ist es eine Herausforderung diese Reise auf die Beine zu stellen, Partner vor Ort zu finden und die Finanzierung zu sichern. Aber wir vertrauen auf unseren Instinkt, und deshalb gilt: Einfach machen", ergänzt Schröder. Nach dieser Devise durchkämmen sie im August von Florida bis nach Kalifornien, von San Francisco bis nach Boston die USA auf der Suche nach dem Geheimnis einer Arbeitsumgebung die "110% aus jedem herauskitzelt", so Steinmetz. Auf dem Weg stehen neben mehreren Konferenzen vor allem Besuche bei Unternehmen jeder Größenordnung auf dem Programm. Und Schröder macht zum Abschluss klar: "Bremen ist nicht Florida und Büros am Strand wird die "kopfmaschine" nicht bieten können. Unser Ziel ist aber klar gesteckt: Einen Standort aufzubauen, an dem richtig gute Leute richtig viel Spaß dabei haben richtig gute Produkte zu entwickeln!".











