(openPR) Das Festspiel "Die verbotene Stadt" in Moosburg ist mit großem Erfolg angelaufen und auch die Moderne Schwertkunst hat dazu beigetragen. Denn Moderne Schwertkunst Trainer für Freising und Moosburg Sebastian Keller hat sich für den Kampf zwischen dem Bürger Reginbert und dem Adeligen Otto auf seine Erfahrungen aus seiner Kampfkunst gestützt und die Kampfchoreographie entwickelt.
"Da aus dieser Zeit verlässliche Quellen fehlen, wie ein Kampf abgelaufen sein könnte, musste ich improvisieren und bekannte Techniken auf die Zeit und die Bedürfnisse des Stücks anpassen.", so Keller.
Als einfacher Bürger kämpft er mit einem so genannten Langen Messer, während sein adeliger Kontrahent natürlich standesgamäß mit dem Schwert blank zieht. "Es war eine Herausforderung jemanden, der zuvor noch nie mit einem Schwert gekämpft hat in wenigen Wochen zu einem ernst zu nehmenden Gegner zu machen, dem man seinen Sieg auch abnimmt." Darüber hinaus musste bedacht werden, dass die Bühne von zwei Seiten einsehbar ist.
"Außerdem habe ich schnell gemerkt, dass es unmöglich ist, voller Konzentration und Energie zu kämpfen und dann so zu tun als würde man nicht mehr atmen."
Das Stück unter der Regie von Jochen Servatius zeigt einen wichtigen Abschnitt aus der Entstehungsgeschichte der Stadt Moosburg im Jahr 1126. Basierend auf einer Arbeit des Historikers Dr. Günther Flohrschütz führt diese Weltpremiere noch bis 08.08.2010 über 10.000 Besucher in die spannungsgeladene Zeit von Investiturstreit und weltlichen Machtkämpfen.
Mehr Informationen unter www.festspiel-moosburg.de
Die Moderne Schwertkunst ist eine Sportart, die Techniken aus mittelalterlichen Fecht(hand)schriften in einem zeitgemäßen Training vermittelt. Damit ist sie die einzige staatlich anerkannte Sportart mit dem europäischen "Ritterschwert".
Mehr Informationen unter www.moderne-schwertkunst.de
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Kontakt Moderne Schwertkunst:
Sebastian Keller

Über das Unternehmen
Moderne Schwertkunst — eine Sportart, in der Techniken vor allem der mittelalterlichen europäischen Kampfkünste mit der Philosophie und Tradition der asiatischen Kampfkünste zu einer neuen, modernen Kampfkunst verschmelzen.
Moderne Schwertkunst ist eine Kampfkunst, in der mit dem europäischen Schwert trainiert wird. Die Übungswaffe wird aus Holz in der Tradition des so genannten Langen Schwertes der Spätgotik (umgangssprachlich "Anderthalbhänder") gefertigt. In der Modernen Schwertkunst wird die höchste Stufe des Lernens im freien Kampf mit seinem Trainingspartner gesehen, der dabei natürlich nicht verletzt werden darf.
Die Sportart Moderne Schwertkunst versteht sich als eine von vielen Möglichkeiten, sich heute sportlich mit einem europäischen Schwert zu betätigen. Unfallminimierung, sportmedizinische Aspekte und eine sinnvolle Vermittlung der Lehrinhalte stehen im Vordergrund, um den Sportler im Rahmen einer Breitensportart an den freien Kampf mit dem Schwert heranzuführen. Dazu muss man wissen, dass es nicht darum geht, sich streng an traditionelle Techniken zu halten; pragmatisch ist, was funktioniert; wichtig ist, dass es Spaß macht. Deshalb werden in das Übungsrepertoire nicht nur traditionelle bzw. historische europäische Techniken aufgenommen, sondern auch aus asiatischen Kampfkünsten Bewegungsabläufe adapiert oder einfach neue Angriffs- und Verteidigungsformen ausprobiert.
Solche Techniken interpretieren wir also aus den schriftlichen Überlieferungen des europäischen Mittelalters (z.B. Johannes Liechtenauer, Fiore dei Liberi, Hans Thalhofer) ebenso wie wir sie in den Übungen der Vielfalt moderner Kampfkünste aus Europa oder Asien (zum Beispiel vietnamesische oder chinesische Kung Fu-Stile, japanische Schwertkünste etc.) finden. Weitere Techniken können auch einfach neu "erfunden" werden.
Neben den (Frei-) Kampfübungen mit dem Partner gibt es den Technikschwerpunkt der Formen, den mancher Schüler dem Freikampf sogar vorzieht. Festgelegte Abläufe von Techniken dienten im alten Japan der Erinnerung und Weitergabe der enthaltenen Einzeltechniken und sollten gleichzeitig — als in ihrer Ästhetik immer weiter zu perfektionierender Bewegungsmeditation — dem Trainierenden zur nötigen inneren Ausgeglichenheit führen. Diesem Anspruch folgt auch die Moderne Schwertkunst, die Aspekte vor allem von ZEN-Gedanken ihren Trainierenden in das Alltagsleben mitgeben will. Jedes Training ist eine zwischenmenschliche Konfliktsituation innerhalb festgelegter Übungen; sie kann auf jede soziale Interaktion übertragen werden und stärkt so allgemein das Selbstbewusstsein und die Sozialkompetenz der Trainierenden.